Die lokalen Zeitungen unserer Region berichten derzeit intensiv über die Wahlen in den katholischen Kirchgemeinderat Aadorf-Tänikon. Dieses Interesse freut den aktuellen Kirchgemeinderat. Gleichzeitig wird bedauert, dass mediale Aufmerksamkeit häufig vor allem bei vermuteten ...
Die lokalen Zeitungen unserer Region berichten derzeit intensiv über die Wahlen in den katholischen Kirchgemeinderat Aadorf-Tänikon. Dieses Interesse freut den aktuellen Kirchgemeinderat. Gleichzeitig wird bedauert, dass mediale Aufmerksamkeit häufig vor allem bei vermuteten Unstimmigkeiten entsteht. Ebenso wünschenswert wäre eine verstärkte Berichterstattung über die zahlreichen positiven Entwicklungen und Aktivitäten innerhalb der Kirchgemeinde.
Ausgelöst durch einen Leserbrief des geschätzten Politikers Peter Bühler sind bei vielen Katholikinnen und Katholiken Fragen aufgekommen, die er gerne beantwortet hätte. Der gleichzeitige Rücktritt von vier der fünf Mitglieder des Kirchgemeinderats mag ungewöhnlich erscheinen. Solche personellen Wechsel kommen jedoch auch in anderen Kirchgemeinden vor und sind Teil eines regulären Erneuerungsprozesses.
In seinem Leserbrief fordert Peter Bühler zusätzliche Informationen und äussert den Wunsch nach mehr Transparenz. Der Kirchgemeinderat arbeitet jedoch nach dem Kollegialprinzip. In diesem Rahmen wurde vereinbart, dass Inhalte aus Sitzungen nicht öffentlich gemacht werden. Diese Regelung ist verbindlich und dient einer offenen internen Meinungsbildung. Auch nach Rücksprache mit dem Kirchenrat der Landeskirche wurde entschieden, keine öffentliche Veranstaltung durchzuführen, da dort keine weiterführenden Auskünfte gegeben werden könnten.
Fest steht, dass vier der fünf bisherigen Mitglieder des Kirchgemeinderats sowie zwei Personen, die ursprünglich für ein Amt kandidieren wollten, nach mehreren Sitzungen entschieden haben, sich nicht zur Wahl zu stellen. Es ist legitim, zu prüfen, ob in einer neuen Besetzung die eigenen Kompetenzen gut zur Geltung kommen und sich dementsprechend zu entscheiden, ob man sich definitiv für eine Wahl zur Verfügung stellt.
Die im Leserbrief gestellten Fragen zur Eignung der Kandidierenden sowie zu den angekündigten neuen Strategien können zum jetzigen Zeitpunkt nur von Markus Sax und den weiteren Kandidierenden beantwortet werden.
Leider müssen wir darauf hinweisen, dass auf den Wahlunterlagen, die vor einigen Tagen allen Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern zugestellt wurden, ein Fehler enthalten ist.
Der Hinweis: «Zu beachten ist, dass auch sogenannte Nullstimmen (leere Stimmen, bei denen kein Kandidat eingetragen wird) gültig sind und bei der Berechnung des absoluten Mehrs mitgezählt werden. Dadurch beeinflussen sie die erforderliche Stimmenzahl für eine Wahl.» ist NICHT für die Wahl der Behördenmitglieder (Kirchgemeinderat, Wahlbüro, RPK) sondern lediglich für die Wahl der Pfarreileitung zutreffend.
Das heisst, bei allen Gremien der Kirchgemeinde wird das Majorzwahlrecht angewendet und die leeren Stimmen werden zur Berechnung des absoluten Mehrs abgezogen.
Wir entschuldigen uns für diese Fehlinformation.
KIRCHGEMEINDERAT AADORF-TÄNIKON