Der Kantonsrat Zürich reagierte auf eine Anfrage durch Christoph Ziegler schnell und unbürokratisch. Eine mögliche temporäre Reduktion der Höchstgeschwindigkeit wird mit den betroffenen Behörden und Ämtern angeschaut.
Kaum steigt das Thermometer ...
Der Kantonsrat Zürich reagierte auf eine Anfrage durch Christoph Ziegler schnell und unbürokratisch. Eine mögliche temporäre Reduktion der Höchstgeschwindigkeit wird mit den betroffenen Behörden und Ämtern angeschaut.
Kaum steigt das Thermometer über 30 Grad, gibt es kein Halten und alle strömen in lokale Badis. Handelt es sich um einen See, so ist der Andrang im ein Vielfaches höher. So spielt es sich auch beim Bichelsee ab. Das Naturschutzgebiet ist ein beliebter Erholungsort bei heissen Temperaturen. Das dadurch ein Mehrverkehr von Fussgänger, Velofahrern und Automobilisten entsteht, ist unvermeidbar. Problematisch ist die Unübersichtlichkeit und die Tempobegrenzung von 80 Kilometer pro Stunde auf der Kantonsstrasse. Unglücklicherweise zweigt weiter westlich der Einlenker vom Rüetschberg in die Hauptstrasse ein und erschwert die Situation. Die «Elgger / Aadorfer Zeitung» berichtete am 4. Juni davon.
Überraschend kurze Antwortzeit
Da der Einlenker auf Gebiet des Kantons Zürichs liegt, ging der ehemalige Kantonsrat Christoph Ziegler mit einer Anfrage an den Regierungsrat des Kantons Zürichs und wollte sich erkundigen, ob der Kanton die Situation kenne. Nach einer überraschend kurzen Antwortzeit konnte Christoph Ziegler die erfreuliche Nachricht entgegennehmen. Dem Kanton sei die Situation bewusst und er werde das Anliegen zur Bearbeitung der Kantonspolizei weiterreichen, schreibt der Regierungsrat. Gemeinsam mit den Behörden des Kantons Thurgau werde eine befristete Abweichung der Höchstgeschwindigkeit geprüft und weiter Lösungsansätze angeschaut um die Situation zu entschärfen.
Als ehemaliger Politiker auf Kantonsund Gemeindeebene freue es ihn ausserordenlich, dass der Regierungsrat so schnell und unbürokratisch gehandelt hat, meinte der ehemalige Kantonsrat. So sehen die Bürger, dass die Politik auch Lösungen für konkrete Probleme bringen kann. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass sich Christoph Ziegler bei den Gemeinden Bichelsee und Turbenthal, sowie bei der Genossenschaft «Badi Bichelsee» ausführlich informiert hatte. Anschliessend folgte er dem angestrebten politischen Prozess.
Nun liegt der Ball bei den beiden Polizeikorps und den betroffenen Gemeinden, welche die Lage beurteilen werden und eine Umsetzung des Regierungsratsbeschluss bewirken müssen.
ANDREJ BLASER