Jubiläumsbank auf dem Schauenberg feierlich eingeweiht
25.08.2026 Schauenberg, ElggAuf dem Schauenberg wurde am letzten Donnerstag das ZLB-Jubiläumsbänkli mit Ansprachen, kirchlichem Segen und einem Apéro offiziell in Betrieb genommen. Mit einer Länge von 17,5 Metern bietet es viel Platz zum Ausruhen und für Begegnungen.
Fast wie bestellt, kam ...
Auf dem Schauenberg wurde am letzten Donnerstag das ZLB-Jubiläumsbänkli mit Ansprachen, kirchlichem Segen und einem Apéro offiziell in Betrieb genommen. Mit einer Länge von 17,5 Metern bietet es viel Platz zum Ausruhen und für Begegnungen.
Fast wie bestellt, kam zu Beginn des Apéro eine Klasse einer auswärtigen Sekundarschule auf ihrem Ausflug vorbei. Der Lehrer kannte einen der Anwesenden, es fand ein kurzer Austausch statt. «Nicht zuletzt für Schulklassen ist das grosse Bänkli gedacht», freute sich der Elgger «Bänkli-Vater» Valentin Schnyder.
Stolze 17,5 Meter misst die neue Sitzgelegenheit auf dem Schauenberg. Entstanden ist sie im Zusammenhang mit dem 175-Jahr-Jubiläum der Zürcher Landbank (ZLB) («Elgger/Aadorfer» Zeitung vom 18. April 2026).
Ort der Begegnung
Am vergangenen Donnerstag fand die offizielle Einweihung des Bänklis auf dem Schauenberg statt. Rund 20 Gäste nahmen daran teil. Eric Jankovsky, Pfarreibeauftragter der Pfarrei St. Stefan, Wiesendangen, segnete auf Einladung von Valentin Schnyder die Bank, wie er sie angesichts ihrer Grösse nannte, und die Menschen, die hier Platz nehmen. Er erinnerte daran, wofür das Möbelstück an diesem schönen Ort gedacht sei: zum Innehalten, Ausruhen, die Aussicht Geniessen und zum Zusammensein.
In seinem Gebet wünschte er, dass die Leute hier zur Ruhe kommen, die Schönheit der Schöpfung wahrnehmen und neue Kraft für ihren weiteren Weg finden. Passend dazu zitierte er die biblische Einladung Jesu Christi: «Kommt her und ruht euch ein wenig aus.» Die Bank solle nicht nur der Erholung dienen, sondern auch ein Ort sein, an man miteinander ins Gespräch kommt.
Valentin Schyder, Inhaber der Spenglerei Schnyder AG, ehemaliger Verwaltungsrat der ZLB und Initiator der Aktion «Landbänkli» der diesjährigen Elgger Gewerbeausstellung, hielt anschliessend einen kurzen Rückblick auf das Jubiläumsfest zum 175-jährigen Bestehen der ZLB. Er bedankte sich bei Eric Jankovsky, Martin Rupp, der den Anlass mit seinem Alphorn musikalisch begleitete sowie bei den Mitarbeitenden der ZLB und vom Forst Elgg, die das Bänkli hergestellt hatten, für den spontanen Einsatz und ihre unkomplizierte Art. Weiterer Dank ging an Christian Zürcher, der die nicht ganz einfach zu transportierende Bank auf den Schauenberg brachte, an Landwirt Simon Fankhauser für sein Einverständnis zum Standort sowie allen anderen Helferinnen und Helfern, darunter seine eigene Familie.
Ebenso begrüsste er zum Anlass seine beiden Kolleginnen und Kollegen der neu aufgestellten Elgger Standortförderung, Sabine Stindt und Erich Wegmann (siehe Gemeindenachrichten, Seite 5) als Gäste und zog einen Vergleich vom historischen Standort der Ruine mit ehemaliger Schutzfunktion gegen Eindringlinge von aussen mit der Wirtschaftsförderung, die auch heute für das heimischen Gewerbe sorge.
Hergestellt wurde die Bank aus dem Holz einer 175-jährigen Elgger Lärche. Das Holz sei wetterbeständig und eigne sich gut für den Aussenbereich, betonte Schnyder. Auf der Jubiläums-Bank sind die Jahreszahlen von 1851 Bis 2026 eingraviert. Man kann sich zum Beispiel entsprechend des eigenen Geburtstagess oder eines anderen Ereignisses hinsetzen.
Aus einem einzigen Stamm gefertigt
Die für das Bänkli verwendete Lärche war ursprünglich rund 50 Meter hoch, wie Chrigel Schaerer, Betriebsleiter Forst Elgg, erläuterte. Bewusst habe man dafür ein Exemplar ausgewählt, das bereits Alterserscheinungen zeige und sich dem Ende seines natürlichen Lebenszyklus näherte. An der Umsetzung waren mehrere Mitarbeiter des Forstteams beteiligt. Fabian Dennler hat den Baum gefällt, Unter der Leitung von Ivo Schwager wurde die Sitzfläche direkt aus dem massiven Stamm herausgesägt. Roman Brazerol war für das Einholen der diversen kantonalen Bewilligungen verantwortlich.
Nach dem offiziellen Teil genossen die Anwesenden einen kleinen Apéro Riche rund um das riesige «Bänkli».
BETTINA STICHER



