Am 17. September fand die Herbstreise der Seniorenvereinigung Elgg und Umgebung statt. Angemeldet sind 75 Teilnehmer. Unter den Teilnehmenden befanden sich, der schönen Tradition entsprechend einige Witwen von verstorbenen Mitgliedern und wie üblich viele Partnerinnen der Senioren.
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Am 17. September fand die Herbstreise der Seniorenvereinigung Elgg und Umgebung statt. Angemeldet sind 75 Teilnehmer. Unter den Teilnehmenden befanden sich, der schönen Tradition entsprechend einige Witwen von verstorbenen Mitgliedern und wie üblich viele Partnerinnen der Senioren.
Albert Merz als Obmann und Organisator war als erster auf dem Lindenplatz, auch der Doppelstock – Bus von Nüssli – Reisen, mit Chauffeur Sandro, stand schon da. Pünktlich konnte zu zwei weiteren Einsteigeorte gefahren werden. Die Fahrt führte uns über Nordring auf der A1 bis zur Autobahnausfahrt Mägenwil nach Brunegg. Im Landgasthof zu den drei Sternen warte nämlich bereits Kaffee und Gipfeli auf uns.
Bei dieser Gelegenheit machte Hermann Aebi von seinem Amt als Kassier gebraucht, die Kosten für die Reise ein zuziehen. Als alle zur rechten Zeit wieder im Reisebus sassen konnte die Fahrt nach einer Stunde Pause frisch gestärkt weitergehen.
Weiter führte uns die Reise durch den Aargau, Seon, Beinwil am Hallwilersee, Beromünster. Hier war einst der grösste und wichtigste Radiosender der Schweiz. Den Senderturm steht immer noch und man kann ihn gut sehen. Nun über Sursee nach Nottwil. Hier im Paraplegiker-Zentrum kamen wir genau richtig zu einer Stündigen Info zur Entstehung. Gründer des Paraplegiker Zentrums was Dr. Guido Zäch. (leider letztes Jahr verstarb). Das Zentrum entstand 1990, unterdessen ist es sehr gross und einzigartig auf der ganzen Welt. Es arbeiten 2200 Personen dort. Darunter auch viele im Rollstuhl. Wir erfuhren, dass circa 50 Prozent der Patienten durch einen Unfall Pera- oder Tetra-Plegiker wurden und ebenso viele durch Krankheit. Durch unseren Führer, der selber mit 17 Jahren verunfallte, erfuhren wir sehr viel wie sich das Leben als Rollstuhlfahrer anfühlt.
Pünktlich um 12.30 waren alle wieder zusammen bei dem bereit gemachten Tisch für das Mittagessen. Als alle Getränke hatten folgt der bunte Salat mit Croutons, Luzerner Chügelipastetli und zum Dessert gebrannte Creme. Es mundete ausgezeichnet. Anschliessend stieg der Lärmpegel wieder, weil alle etwas zu erzählen wussten.
Pünktlich um 14.30 konnte der Bus die Weiterfahrt antreten. Über Sempach, Ballwil, Cham, Sihlbrugg, Hirzel nach Uznach zum Restaurant Frohe Aussicht wo der nächste Halt ein geplant war. Denn wir hatten alle wieder Durst. Es hat bestens funktioniert und nach einer Stunde konnte die Heimfahrt angetreten werden. Als Albert mit seiner Zählmaschine die richtige Zahl auf der Anzeige hatte konnte abgefahren werden. Über Ricken, Wattwil, Wil nach Elgg. Wo wir pünktlich um 18:30 eintrafen.
Ein schöner Ausflug ging zu Ende bei bestem Reisewetter.
Einem herzlichen Danke geht an den organisierenden Obmann Albert Merz und seine Frau und den Chauffeur des Reisebusses. Dieser war einmal mehr für die angenehme und ruhige Fahrt mit dem Reisebus zuständig. An Herman und Uschi Aebi welche das finanzielle regelten. Ebenso an Silvia Dähler welche die Namenschilder so vorbereitete, dass das Personal beim Mittagessen wusste wer was bestellt hat.
GERHARD HOFER