Gedanken zur Lage: Das Schulareal als Ort der Machtdemonstration
27.06.2026 KolumneTherese Schläpfer,
Nationalrätin und Vorstandsmitglied Egerkinger Komitee
Der Terrorakt vom Bahnhof Winterthur veranlasst mich, die Geschichte einer besorgten Grossmutter zu teilen.
Im Rahmen der Debatte um das Tragen des Kopftuchs an Schulen erreichte ...
Therese Schläpfer,
Nationalrätin und Vorstandsmitglied Egerkinger Komitee
Der Terrorakt vom Bahnhof Winterthur veranlasst mich, die Geschichte einer besorgten Grossmutter zu teilen.
Im Rahmen der Debatte um das Tragen des Kopftuchs an Schulen erreichte mich eine Mail einer besorgten Grossmutter. Sie lobte den Mut und das Vorgehen des «Egerkinger Komitees», über die Zeichen des politischen Islams zu debattieren und zu handeln. Was ihrem Enkel kürzlich passiert ist, bestärkt uns darin. Die Geschichte ist ein eindeutiges Zeichen eines Machtanspruchs des politischen Islams.
Sie beschreibt mir eine bedeutende Begebenheit in einer 5. Klasse einer Primarschule im Raum Zürich während des diesjährigen Ramadans. Ein paar christliche Buben, darunter ein Grosskind von ihr, assen ihren Znüni auf dem Pausenplatz. Eine Gruppe Muslimbuben machte sie an: «Hey, es ist Ramadan, ihr dürft nichts essen!» Sie wehrten sich verbal. Darauf wurden sie an den Rand des Pausenplatzes abgedrängt. Sie erzählten den Vorfall der Lehrerin, und die sagte nur: «Ja, dann esst ihr halt im Versteckten.» Das ist Unterdrückung!!! Der Vater des oben erwähnten Jungen erklärte der Grossmutter dann, dass Lehrerinnen, welche kein Kopftuch tragen, keine andere Option hätten, da sonst die muslimischen Väter gemeinsam bei der Lehrerin vorstellig geworden wären. Das nachgiebige Verhalten der Lehrerin schickt für die muslimischen Buben mit ihren Vätern eine unmissverständliche Botschaft aus. Sie haben die Konfrontation gewonnen!
Für mich ist das ein gezieltes Ausnützen unserer Toleranz. Einer unserer westlichen Werte, auf den wir als christliche Gesellschaft stolz sind und den wir hochhalten. Mit unserer Toleranz und der Religionsfreiheit öffnen wir dem politischen Islam Tür und Tor zur Unterdrückung und Übernahme unserer christlich-abendländischen Kultur. In unserer christlichen Denkweise gehen wir davon aus, dass alle Menschen so lieb und nett sind wie wir selber. Das ist ein grosser Fehler und etwas naiv. Passen wir auf, dass diese Naivität nicht in Dummheit endet. Keine Toleranz den Intoleranten gegenüber!
Wir wollen keine kopftuchtragenden Lehrerinnen. Das ist ein untrügliches Zeichen des politischen Islams und will den Kindern einprägen, dass dies normal sei. Sie würden sie ja täglich stundenlang vor sich sehen. Ob die jungen Frauen ein Kopftuch aus Überzeugung an den Glauben tragen oder als offensichtliches Zeichen des Islams, weiss ich nicht. Die Begebenheiten im Iran zeigen jedoch, dass viele Frauen ihr Kopftuch ablegen möchten. 150 Jahre haben Frauen hier für ihre Emanzipation und Gleichberechtigung gekämpft.
Wir wollen uns nicht in die gleiche Richtung wie Deutschland und Österreich (insbesondere Wien) entwickeln. Solches Auftreten dürfen wir uns in unserem christlichen Land nicht gefallen lassen. In Deutschland gibt es genügend Beispiele, wo muslimische Schüler Macht ausüben und andere Kinder unter Druck setzen. Im Speziellen die Mädchen, wenn sie sich nicht muslimisch kleiden. Aber auch Buben, welche unter Gewaltandrohung gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Dort, wo in einigen Städten der Muezzin mit Lautsprechern vom Minarett über die Stadt ruft. An dieser Stelle danke ich der Bevölkerung, dass das Minarettverbot angenommen wurde!
Der Kampf geht weiter. Dazu wünsche ich uns allen viel Kraft, Standhaftigkeit und Weisheit!
Die in dieser Kolumne geäusserten Ansichten und Positionen stammen von der Autorin und müssen nicht mit der Meinung der «Elgger/ Aadorfer Zeitung» übereinstimmen.

