Zurück auf dem Bike – mit Geduld Richtung neue Saison
07.11.2026 Elgg, SportSeit seinem letzten Bericht im April ist einige Zeit vergangen. Leider ist Cyrils Mountainbike-Saison nicht so verlaufen, wie er es sich vorgestellt hatte. Nach einem schwierigen Jahr arbeitet er nun daran, wieder fit zu werden und im nächsten Frühling in der neuen Kategorie angreifen ...
Seit seinem letzten Bericht im April ist einige Zeit vergangen. Leider ist Cyrils Mountainbike-Saison nicht so verlaufen, wie er es sich vorgestellt hatte. Nach einem schwierigen Jahr arbeitet er nun daran, wieder fit zu werden und im nächsten Frühling in der neuen Kategorie angreifen zu können.
Der Saisonstart am 14. März in Verona (Italien) verlief zunächst wie geplant. Doch während des Rennens bekam Cyril Kupper nach rund zweieinhalb Runden Probleme mit dem Rücken. Was zunächst nach einer vorübergehenden Schwierigkeit aussah, entwickelte sich zu einer längeren Zwangspause. Bereits im vergangenen Herbst und Winter hatte er immer wieder Beschwerden. Er hoffte, diese bis zum Saisonstart in den Griff zu bekommen, doch leider verschlechterte sich die Situation deutlich.
Es folgten rund acht Wochen Trainingspause, zahlreiche Physiotherapie- und Chiropraktiktermine sowie verschiedene Versuche, die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Danach begann Cyril Schritt für Schritt wieder mit dem Aufbau. Dabei musste er immer wieder ausprobieren, was möglich war, und lernen, auf seinen Körper zu hören. Die Ursachen sind sehr komplex. Hauptprobleme sind vor allem die Instabilität aufgrund einer eher schwachen Rumpfmuskulatur sowie eine über die Zeit entwickelte Fehlhaltung auf dem Bike. Deshalb braucht es weiterhin Zeit, Geduld und konsequentes Training.
Endlich wieder Rennluft schnuppern
Die ganze Saison musste Cyril auf Rennen verzichten. Er versuchte zwar immer wieder, zurückzukommen, musste aber einsehen, dass es noch nicht ging. Umso mehr freute er sich, vor zwei Wochen endlich wieder beim Krapfcup (Trainingsrennen) am Start zu stehen. Nach der langen Pause war es schön, wieder Rennluft zu schnuppern und endlich wieder mal ein Rennen fertig zufahren.
Auch wenn er noch nicht in Topform und sein Rücken noch nicht vollständig beschwerdefrei ist, ist es für Cyril ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Bis Ende November stehen insgesamt sechs Rennen auf dem Programm, welche alle zum Krapf Cup gehören, die in der Region Thurgau stattfinden. Sein Ziel ist es, möglichst an allen teilnehmen zu können. Dabei geht es momentan weniger um Resultate als darum, den Körper wieder an die Belastung zu gewöhnen und Sicherheit auf dem Bike zu gewinnen.
Der Blick geht nach vorne
Sportlich stehen im Hinblick auf das kommende Jahr Veränderungen an. Bis Ende Jahr gehört Cyril altersbedingt noch dem Regionalkader von Swiss Cycling an. Für die Aufnahme ins Nationalkader hat es diesmal leider nicht gereicht. In seinem Jahrgang wurde nur ein Fahrer aufgenommen. Natürlich hätte er sich über diesen Schritt gefreut, trotzdem lässt er sich davon nicht entmutigen.
Im kommenden halben Jahr wird Cyril sich mit Hilfe seines Trainers optimal auf die kommende Saison vorbereiten. Dabei liegt der Fokus darauf, die körperlichen Grundlagen weiter aufzubauen, eine bessere und stabilere Körperhaltung auf dem Bike zu erreichen und das Trainingsvolumen stetig erhöhen zu können.
Im nächsten Jahr startet er in der U23-Kategorie, der Vorstufe zur Elite. Sein grosses Ziel ist es, im Frühling fit und bereit am Start zu stehen. Für die wertvolle Unterstützung auf seinem sportlichen Weg ist Cyril seinen Unterstützern und Sponsoren sehr dankbar. Gerade in schwierigen Zeiten weiss er ihren Rückhalt besonders zu schätzen.
EMANUELA MANZARI
Die Sponsoren von Cyril Kupper sind:
Spenglerei Schnyder AG
FRUTIGER Company AG
BAUBERGER AG
Bike up MTB Business Club
Show Concept
Zürcher Landbank
Bikeshop Aadorf
Intersport Baumann
Update Fitness
Hasler + Co AG
Ein schwieriges Sportjahr wie dieses zeigt Cyril einmal mehr, wie wichtig Unterstützung ist. Auch wenn er kaum Rennen bestreiten konnte, durfte er weiterhin auf seine Sponsoren zählen. Dafür ist er sehr dankbar. Ihre Unterstützung hilft ihm, seinen sportlichen Weg weiterzuverfolgen – gerade dann, wenn nicht alles nach Plan läuft.
Jetzt heisst es, geduldig zu bleiben, weiterzuarbeiten und Schritt für Schritt stärker zurückzukommen. Cyril freut sich darauf, die Leserinnen und Leser auch künftig über seine Fortschritte und die nächsten Herausforderungen auf dem Laufenden zu halten.

