Und plötzlich sind sie vorbei – die Sommerferien. Fünf Wochen lang war es morgens ungewohnt still in unseren Dörfern. Keine Kinder, die mit Schultaschen auf dem Rücken zur Schule eilten, keine Velos und Trottinetts, die an einem vorbeisausten. Viele Strassen wirkten ...
Und plötzlich sind sie vorbei – die Sommerferien. Fünf Wochen lang war es morgens ungewohnt still in unseren Dörfern. Keine Kinder, die mit Schultaschen auf dem Rücken zur Schule eilten, keine Velos und Trottinetts, die an einem vorbeisausten. Viele Strassen wirkten leerer, die Tage irgendwie langsamer.
Und dann kam der Montag.
Plötzlich sind sie wieder da, die Kinder. Mit grossen Schultaschen, kleinen verschlafenen Gesichtern und vielleicht auch ein bisschen Ferienweh. Für manche ist es ein Wiedersehen mit Freunden, für andere der allererste Kindergartentag. Für Eltern bedeutet es vielleicht ein erleichtertes Aufatmen – oder ein kleines Staunen darüber, wie schnell die eigenen Kinder wieder ein Jahr älter geworden sind.
Auch auf den Strassen ist der Alltag zurück. Mehr Autos, mehr Velos, mehr Menschen, die morgens irgendwohin müssen. Die Ruhe der Ferien weicht dem vertrauten Rhythmus.
Und auch unsere Dörfer erwachen wieder. In den Turnhallen wird trainiert, Vereine nehmen ihre Aktivitäten auf, Plakate kündigen Veranstaltungen an und die Kalender füllen sich. Nach fünf Wochen Sommerpause ist plötzlich wieder einiges los in Elgg, Aadorf und Hagenbuch.
Vielleicht ist das Schönste am Ende der Ferien aber nicht, dass sie vorbei sind. Sondern, dass wir merken, was uns während dieser fünf Wochen gefehlt hat: die Stimmen auf der Strasse, Begegnungen im Dorf, das Vereinsleben und dieses vertraute Gefühl, dass irgendwo immer etwas passiert.
Der Sommer ist noch nicht vorbei. Aber die Ferien sind es.
Und vielleicht dürfen wir uns deshalb noch ein wenig umdrehen, bevor wir wieder ganz im Alltag angekommen sind – und den letzten Rest Feriengefühl mitnehmen.