Wenig bekannte Innerschweiz erkundet – Ein Erfahrungsbericht
15.09.2026 AadorfIm August wird Jahr für Jahr vom Alexanderclub ein interessanter Ausflug angeboten.
Das leicht regnerische Wetter vermochte die gute Laune der 33 reiselustigen Clubmitglieder nicht zu verderben. Man freute sich auf eine Reise zu einem ungewöhnlichen Reiseziel, das Toni und ...
Im August wird Jahr für Jahr vom Alexanderclub ein interessanter Ausflug angeboten.
Das leicht regnerische Wetter vermochte die gute Laune der 33 reiselustigen Clubmitglieder nicht zu verderben. Man freute sich auf eine Reise zu einem ungewöhnlichen Reiseziel, das Toni und Rosmarie Jud auch dieses Jahr wieder gefunden hatten. Nachdem alle Reisenden mitsamt Rollator platziert waren, startete der Thurtal-Car mit Chauffeur Mike wie immer überpünktlich Richtung Tösstal. Nach dem Rüetschberg kam mit dem Bichelsee der erste von einigen Seen in Sicht, die es auf dieser Tagestour gab. Über Saland und Pfäffikon zog sich die ruhige Fahrt, bis halt in Rapperswil wie gewohnt einige Warteminuten eingerechnet werden mussten, bevor zwischen Zürichsee und Obersee der Damm überquert werden konnte. Beim Sattel erinnerte der Chauffeur an die Schlacht am Morgarten, deren Jahreszahl von einer Mitreisenden genau genannt werden konnte, alle Achtung.
Weiter hinten war der Ägerisee auszumachen. Und bald erreichten wir den Lauerzersee mit der Insel Schwanau, wo unser Reiseziel «Landgasthof Bauernhof Lauerz» im gleichnamigen Städtchen lag. Der Himmel schüttete sein Nass in unverhältnismässiger Menge auf uns nieder, sodass jede Person froh war, schnell wieder unter einem schützenden Dach zu weilen. Überrascht waren wir von dem grossen Gastraum, der teilweise heimelige alte Holzwände besass und teilweise sehr modern eingerichtet war. Zur Vorspeise durften wir zwischen Tagessuppe und Menusalat wählen, zum Zmittag wurde ein vorzüglicher Chämibraten an Rotweinjus mit Kartoffelgratin und Gemüse serviert. Nach dem üppigen Teller wurde der Nachservice doch noch teilweise benutzt. Der Kaffee wurde von einer Mitreisenden offeriert, wofür sie mit einem herzlichen Applaus bedacht wurde. Danach war man für die Weiterfahrt bereit.
Von Einsiedeln hat man nie genug
Nachdem man vom Lauerzersee Abschied genommen hatte, verlief die Fahrt ruhig Richtung Einsiedeln. Beim einen oder anderen rief der volle Magen nach einem Nickerchen im bequemen Sessel. Nächster Halt war Einsiedeln, wo wir nahe des Klosters aussteigen konnten. Es empfing uns mit fast trockenem Wetter. Viele machten einen Abstecher ins Kloster zur schwarzen Madonna und um sich dem Kraftort der Klosterkirche mit seinen kunstvollen Malereien und zahlreichen Figuren hinzugeben. Im Zeichen des Einsiedler Wallfahrtsjahres 2026 unter dem Motto «Lasst euch erneuern!» war es eine gnadenvolle Erfahrung. Nach dieser seelischen Stärkung verlangte es einem noch nach einer süssen Stärkung. Im Café Schefer traf man manch bekanntes Gesicht bei einem feinen Dessert mit Kaffee oder einem Apérol Spritz. Und die obligaten Einsiedler Schafböcke und gefüllten Aniskrapfen konnte man nebenbei grad auch noch erwerben. Zum angegebenen Zeitpunkt fanden sich alle Teilnehmenden wieder pünktlich beim Reisecar ein, damit man den Reiseplan weiterhin einhalten konnte. Bei der Heimfahrt konnten wir noch dem Sihlsee zuwinken, bevor es übers Toggenburg unter stetig ansteigendem blauen Himmel auf bekannter Route in heimatliche Gefilde zurückging. Vor der Ankunft dankte die Präsidentin Edith Stadelmann dem Ehepaar Jud für die wiederum bestens organisierte Reise und dem Chauffeur Mike für das ruhige und sichere Führen des Cars. Toni Jud dankte der Reisegesellschaft für die gute Pünktlichkeit den ganzen Tag über. Die Reisegesellschaft dankte mit einem Applaus für den schönen Ausflug und dafür, dass die Carfahrt vom Alexanderclub übernommen wurde. Mit guten Erinnerungen ging es dann auseinander, um sich gemütlich auszuruhen.
GERTRUD ULLRICH
Information
Der Alexanderclub trifft sich jeden dritten Freitag des Monats im Pfarreizentrum abwechselnd zu Spiel, Spass, musikalischer Unterhaltung, interessanten Vorträge sowie bei Kaffee und Kuchen. Nächsten Termin am 18. September nicht verpassen, es sind alle herzlich eingeladen.



