Die Thurgauer Volksschule startet mit steigenden Schülerzahlen und einer weitgehend entspannteren Personalsituation ins neue Schuljahr. Ausserdem setzen Kanton und Schulgemeinden ihre Arbeiten zur Weiterentwicklung des Förderbereichs fort.
Zum Schuljahresbeginn besuchen rund ...
Die Thurgauer Volksschule startet mit steigenden Schülerzahlen und einer weitgehend entspannteren Personalsituation ins neue Schuljahr. Ausserdem setzen Kanton und Schulgemeinden ihre Arbeiten zur Weiterentwicklung des Förderbereichs fort.
Zum Schuljahresbeginn besuchen rund 33’700 Kinder und Jugendliche die öffentlichen Schulen im Kanton Thurgau. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 1,35 Prozent. Für die kommenden Jahre wird nur noch ein moderates Wachstum erwartet. 2025 verfügten rund 1280 Kinder und Jugendliche über einen Sonderschulstatus. Das sind rund 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr.
Kanton und Bildungspartner arbeiten an verschiedenen Massnahmen, um die Sonderschulung und die Unterstützung in den Regelschulen weiterzuentwickeln. Geplant ist unter anderem die Stärkung der regionalen Kooperation zwischen Regel- und Sonderschulen zur Unterstützung der Lehrpersonen vor Ort. Regierungsrätin Denise Neuweiler, Chefin des Departementes für Erziehung und Kultur, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit.
Positive Situation beim Lehrpersonal
Positiv präsentiert sich die Situation beim Lehrpersonal. Alle Stellen für Klassenlehrpersonen konnten besetzt werden. Der Anteil der Personen ohne Lehrdiplom oder in Ausbildung ist nochmals zurückgegangen und beträgt noch rund 1,5 Prozent. Offene Stellen gibt es vor allem noch in einzelnen Bereichen der schulischen Heilpädagogik und bei therapeutischen Fachpersonen.
Für den Verband Thurgauer Schulgemeinden und seinen Präsidenten, Heinz Leuenberger, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zentrum.
Eigenständige Lösungen entwickeln
In den vergangenen Jahren entstanden an vielen Thurgauer Schulen MakerSpaces. Dort arbeiten Schülerinnen und Schüler projektorientiert mit digitalen und analogen Werkzeugen, entwickeln eigene Ideen und setzen diese praktisch um. Der Ansatz leistet einen Beitrag zur Umsetzung der kantonalen Strategie «Schule und Digitalität», wonach Lernen mit und ohne digitale Medien sinnvoll verbunden werden.
(PD)