Eine erfreuliche Zunahme der Teilnehmerzahl bestätigte dem OK-Team, dass es besonders die schon längst Pensionierten ab und zu gelüstet, die Gspänli aus der Kinder- und Jugendzeit wieder mal zu treffen.
Der Mai 2026 wurde bereits beim letzten Treffen vereinbart, da ...
Eine erfreuliche Zunahme der Teilnehmerzahl bestätigte dem OK-Team, dass es besonders die schon längst Pensionierten ab und zu gelüstet, die Gspänli aus der Kinder- und Jugendzeit wieder mal zu treffen.
Der Mai 2026 wurde bereits beim letzten Treffen vereinbart, da eine ehemalige Schülerin jeweils das halbe Jahr ab Mitte Mai bis in den Spätherbst in Italien weilt, wo sie ihren zweiten Wohnsitz mit grossem Umschwung und Olivenplantage mit ihrer Familie bewirtschaftet und geniesst. Der Einladung zum Klassentreffen folgten erfreulicherweise 27 Ehemalige, elf konnten aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen. Die ÖV-Benutzer nahmen sich Zeit, um den Weg bis zur katholischen Kirche zu Fuss zurückzulegen und sich über das neue Dorfbild zu informieren. Für die in Aadorf aufgewachsenen Frauen und Männer traf man sich in ihrem alten Kindergarten, nämlich im alten Teil des katholischen Pfarreizentrums, wo im ersten Stock die Familie von Alfons Künzli wohnte, dem bekannten sportaffinen Lehrer und Ehrenbürger von Aadorf. Nicht alle konnten sich noch daran erinnern, wie es in der Kinderzeit ausgesehen hatte. Beim Apéro hörte man jedoch da und dort, an was man sich noch gut erinnern konnte. Wir wurden damals vom Fräulein Hamburger geleitet und auf die Schule vorbereitet. Von den in der Oberstufe zu uns gestossenen Mitschülern war es interessant zu erfahren, was alles erzählt wurde. Eine freudige Überraschung war der kurze Besuch unseres Französisch-Lehrers Kurt Lichtensteiger, der mit uns Sek-Schülern auf weitere schöne Treffen anstiess.
Gemeinsame Erinnerungen
Keine grossen Ausflüge, aber viel Zeit, um gemeinsame Erinnerungen und jetzige Vorlieben, Ansichten und Träume auszutauschen, war das erfolgreiche Ziel des Treffens
Nach dem Apéro verlagerte sich die Gesellschaft zum Mittagessen in den Restaurant und Hotel Heidelberg, wo ein freundlicher Service die Gäste bewirtete. Schnell verging die Zeit bei interessanten Gesprächen und viel Lachen beim feinen Essen. Danach wurde das obligate Teilnehmerfoto geschossen und Gelegenheit geboten, den Glockenturm des katholischen Kirchturms zu besuchen. Unser Mesmer Michele Bortone erklärte der kleinen Schar, dass sich die evangelische und die katholische Turmuhren wöchentlich mit dem Schlagen der Zeit ab sechs Uhr früh bis zehn Uhr nachts abwechselten. Auch über die Problematik bei der Steuerung konnte er berichten, da Unstimmigkeiten jeweils einige Telefonanrufe verursachten. Später konnte man bei sonnigem Wetter auf der Gartenterrasse des Heidelbergs das Treffen weiterführen, da der Gesprächsstoff noch lange nicht ausging. Einig war man sich darüber, dass wir uns im nächsten Jahr wieder sehen möchten.
GERTRUD ULLRICH