An der Generalversammlung des Vereins Solidar Elgg wurde ein Entwicklungsprojekt näher vorgestellt. Auch 2026 stehen wieder diverse Anlässe auf dem Programm.
Der Verein Solidar Elgg – weltweit (ehemals Elgg – 3. Welt) schlägt Hilfswerke vor für die ...
An der Generalversammlung des Vereins Solidar Elgg wurde ein Entwicklungsprojekt näher vorgestellt. Auch 2026 stehen wieder diverse Anlässe auf dem Programm.
Der Verein Solidar Elgg – weltweit (ehemals Elgg – 3. Welt) schlägt Hilfswerke vor für die 35’000 Franken, die die Gemeinde jährlich für die Entwicklungshilfe spendet. Dazu kommen dann jährlich am ökumenischen Suppentag von der politischen Gemeinde nochmals 5000 Franken in den Spendentopf.
Projekt AECO in Honduras
Als Auftakt stellte Paula Hromkovicova von Solidar Suisse (ehemals Schweizerisches Arbeiterhilfswerk SAH) eines der im vergangenen Jahr mit 7000 Franken unterstützten Projekte in Honduras vor.
Im unsicheren Land mit Grossgrundbesitz, Monokulturen (Bananen und Kaffee), Korruption gepaart mit Perspektivlosigkeit, Landflucht und Drogenhandel wird die Widerstandskraft junger Landwirtinnen und Landwirte in einem jährigen Modul an der Landwirtschaftlichen Schule seit 2016 gestärkt. Ökologischer Landbau, Beratung zu einkommensfördernden Initiativen, technisches Fachwissen, wie auch Gesundheitsthemen oder das Recht der Frauen auf ein Leben frei von Gewalt werden vermittelt. Diese AECO-Ausbildung ermöglicht jungen Landwirten mit niedrigem Bildungsniveau und aus prekären Familienverhältnissen den Zugang zu einer Fachausbildung in Agrarökologie und Kommerzialisierung. Die Referentin zeigte auch einige Fotos von Schulungen. Das Ganze machte einen überzeugenden Eindruck.
Daraufhin führte Präsidentin Regula von Wartburg routiniert durch die Traktanden.
Vereinsagenda 2026
Jedes Jahr bis im April können Projekte zum Jahresthema (diesmal Bildung – Recht – Sicherheit) eingereicht werden. Die Projektauswahl ist ein wichtiger Teil der Vereinsaktivitäten. Mitglieder bekommen die Projektanfragen zum Vorsortieren zu lesen, verwerfen Ungeeignetes und präsentieren pro Gruppe zwei Projekte an der öffentlichen Auswahl am 7. Juli.
Am 22. August ist der Erlös der Kaffeestube am Wochenmarkt für ein Projekt in Guatemala bestimmt. Bildmaterial wird dafür werben.
Am 4. Oktober stellt sich der Verein im Heimatmuseum vor.
Da Vermögensbildung kein Vereinsziel ist, darf der Vereinsvorstand Ende Jahr jeweils in eigener Kompetenz Nothilfe an ein akutes Projekt überweisen. Dank einer grosszügigen Geburtstagsspende stand am Jahresende 2025 mehr Geld als üblich zur Verfügung. Dieses konnte dann in den Sudan (UNHCR) und den Kongo (Médecins sans frontières) weitergegeben werden.
Dass auf Initiative von Revisor Rudi Elsenbruch die Mitgliederbeiträge und Spenden von den Steuern abgezogen werden können, wurde zusammen mit seiner langjährigen Amtstätigkeit herzlich verdankt.
Bei Apéro und lockerem Gespräch klang die Versammlung aus.
ELSBETH TANNER