Man wird es mir hoffentlich nachsehen, wenn ich zur Parkplatz-Debatte auch noch meinen Senf dazu abgebe. Ich verstehe zwar, dass an schönen Wochenenden mit einem Verkehrschaos gerechnet werden muss. Durch die leider hinzukommende Reduktion der Abstellplätze dürfte dies zumindest ...
Man wird es mir hoffentlich nachsehen, wenn ich zur Parkplatz-Debatte auch noch meinen Senf dazu abgebe. Ich verstehe zwar, dass an schönen Wochenenden mit einem Verkehrschaos gerechnet werden muss. Durch die leider hinzukommende Reduktion der Abstellplätze dürfte dies zumindest anfangs Saison tatsächlich der Fall sein.
Daran wird sich aber auch nichts ändern, wenn man eine Parkgebühr, auch eine exorbitante von 8 Franken pro Tag, verlangt. Parkieren soll wie bisher, wer zuerst da ist; nach dem einfachen Grundsatz «es hät solang’s hät». Um ein wiederkehrendes Chaos zu vermeiden, müssen Falschparker zu Beginn der Saison konsequent gebüsst werden. Ohne rigorose Kontrolle durch die Polizei wird es nicht gehen. Selbstverständlich ist zu hoffen, dass – wenn immer möglich – aufs Auto verzichtet und das Velo oder der Bus benützt wird. Aber es gibt eben manchmal auch triftige Gründe fürs Auto.
Und wenn man schon eine Parkgebühr verlangen will, so sind die vorgesehenen 8 Franken pro Tag unverhältnismässig und irgendwie auch unsozial. Nicht alle können sich dies leisten. Wer am Morgen regelmässig einige Längen schwimmen möchte oder nach der Schule mit den Kindern (auch Kleinkindern) noch eine Abkühlung sucht, sollte pro Stunde nicht mehr als 1 Franken bezahlen müssen. Die auch schon gehörte Forderung, konsequenterweise auch bei Anlässen in der Turnhalle und auf dem Sportplatz Im See eine Parkgebühr zu verlangen, möchte ich dagegen nicht unterstützen.
HANS MAAG, ELGG