Teamanlass der Lehrerschaft der Sek Elgg – Ein Erlebnisbericht
07.05.2026 ElggDie Lehrpersonen der Sekundarschule Elgg besuchten an ihrem Teamanlass das Saurermuseum in Arbon und hatten Spass beim Bogenschiessen.
Von Nebelschwaden begleitet fand sich ein Teil des Lehrerteams und der Schulbehörde an diesem Samstagmorgen zum alljährlichen Teamanlass am ...
Die Lehrpersonen der Sekundarschule Elgg besuchten an ihrem Teamanlass das Saurermuseum in Arbon und hatten Spass beim Bogenschiessen.
Von Nebelschwaden begleitet fand sich ein Teil des Lehrerteams und der Schulbehörde an diesem Samstagmorgen zum alljährlichen Teamanlass am Bahnhof Elgg ein. Noch war die Zahl der Teilnehmer überschaubar. Es sollten sich aber noch weitere Lehrer und Lehrerinnen in Winterthur, ja sogar in Frauenfeld dazugesellen. Ganz nach dem Motto «In der Frühe liegt die Brühe» hatten die Organisatorinnen schon dafür gesorgt, dass wir nicht ohne Kafi und Gipfeli die geheimnisvolle Reise antreten mussten. Ja, diese institutionalisierte Geheimniskrämerei um Ziele und Aktivitäten eines solchen Teamanlasses war nicht nur im Vorfeld, sondern auch hier im Zug ein rege diskutiertes Thema, welches wieder einmal den typischen Geschlechtergraben offenbarte.
Beschaulich liessen wir uns mit dem Zug quer durch Most-Indien bis zum «glücksbringenden Baum» am Bodensee (Arbon) schaukeln und erfreuten uns dabei guter Gespräche und manch lustiger Unterhaltung. Hoffnungsvoll wanderten unsere Blicke immer wieder zum nebelverhangenen Himmel, versprachen uns doch all die verschiedenen Wetter-Apps einen sonnigen Tag. Noch war aber von Sonnenschein weit und breit nichts zu sehen. Uns fröstelte.
Gemeinsames Bogenschiessen
Dafür wurde kurz nach der Ankunft und einem kleinen Fussmarsch unser Augenmerk auf einen ganz anderen Punkt gelenkt. Im alten Saurer-Areal trafen wir auf Steven, der für uns einen mobilen Schiessstand für professionelles Bogenschiessen eingerichtet hatte. In vier Gruppen «pfeilten» wir um die Wette und liessen uns auch nicht von schmerzenden Fingern und geschundenen Unterarmen abhalten. Um die Motivation beim Zielen zu erhöhen, wurden Tell-Äpfel und Zehnernoten an der Zielscheibe angebracht. Schnell stellte sich heraus, wer die «Kapitalisten» waren. Bei diesem spannenden Spektakel gab es alles: Blinde Hühner, die auch mal ein Korn fanden und etwas talentiertere Schützen! Wir hatten unseren grossen Spass dabei. Die wohlverdiente Siegertrophäe teilten wir uns alle redlich bei Tanz und guter Laune.
Um die Mittagszeit begaben wir uns in ein mediterranes Restaurant und liessen uns diverse italienische Köstlichkeiten à la carte schmecken. An Gesprächsstoff mangelte uns auch hier nicht, reichte die Palette doch von fröhlichen Schwänken bis hin zu nachdenklichem Zeitgeschehen.
Führung im Saurermuseum
Mittlerweile hatte die Sonne ihr Werk getan und die Nebeldecke lichtete sich. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein empfingen uns nach dem Mittagessen beim erneuten Aufbruch Richtung See. Gemütlich flanierten wir entlang der Arboner Seepromenade bis zum alten Saurer-Museum, wo wir eine eindrückliche Führung durch die Maschinen- und Motorenwelt der Gebrüder Saurer erhielten. Unter der Führung eines älteren Herrn und ehemaligen Mitarbeiters bei der Firma Saurer erhielten wir Einblick in die technischen Raffinessen und unglaublichen Meisterwerke der Mechanik dieser Maschinen. Manch einer rieb sich die Augen ob all dieser kreativen Ingenieurskunst, was man vor über 100 bis 150 Jahren schon alles zustande brachte - von Hand gefertigt.
Eine Augenweide war natürlich das Automodell Dodge-Saurer und der altbekannte, gelbe Postautobus. Aber auch die gewaltigen Stickerei-Maschinen mit ihrer filigranen Technik faszinierten uns sehr.
Tief beeindruckt traten wir wieder hinaus in den warmen Sonnenschein. Nach einem feinen Glacé von einem Standwagen schlenderten wir wieder zurück zum Bahnhof. Nach Hause ging die Fahrt einmal mehr durch den wunderschönen Thurgau. Mit vielen neuen Eindrücken und manchem dazugelernten Wissen durften wir diesen Tag als geselliges und motiviertes Team beschliessen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.
CHRISTIAN ECKHARDT


