Im Rahmen des Ferienplausches Elgg öffnete die Spielgruppe «Gwunderfitz» seine Tore für Ehemalige und alle anderen Naturliebhaber.
Idyllisch gelegen und geschützt vor neugierigen Blicken, befindet sich die Waldspielgruppe «Gwunderfitz» oberhalb des ...
Im Rahmen des Ferienplausches Elgg öffnete die Spielgruppe «Gwunderfitz» seine Tore für Ehemalige und alle anderen Naturliebhaber.
Idyllisch gelegen und geschützt vor neugierigen Blicken, befindet sich die Waldspielgruppe «Gwunderfitz» oberhalb des Weilers Jakobstal. Obwohl noch die letzten Schulferientage sind, herrscht hier reges Treiben und man findet den Ort nur durch das Kindergeschrei.
Es wird gebastelt, gespielt, gebaut, geturnt, geklettert oder einfach gechillt. Die Kinder zwischen fünf und acht Jahren sind so beschäftigt und ins Spielen vertieft, dass der Journalist gerade als Kastrophenfotograf, Hängenmattenanschieber oder Kugelbahnreparierer mit einbezogen wird.
Daniela Stieger, welche die Spielgruppe zusammen mit Bettina Huber aufgebaut hat, meint: «Uns ist es wichtig, dass die Kinder die Natur selbst entdecken und viel spielen. So haben wir bewusst wenig Programm geplant und können mehr auf die Kinder eingehen».
Waffeleisen statt Feuer
Zu einer Waldspielgruppe gehört normalerweise auch ein Feuer. Doch wegen der anhaltenden Feuergefahr, muss auch die Waldspielgruppe auf das Feuer verzichten. Die Alternative heisst Waffeleisen: Bereits vorgefertigte Waffeln durften alle verzieren und dann selbstverständlich verzehren.
Leider haben auch die Bienen und Wespen vom Zuckergenuss Wind bekommen und verunmöglichen das Essen. Dies gehört halt auch zur Natur. Schon bald heisst es wieder zusammenpacken und nach Hause gehen. Unterwegs wird noch Löwenzahn für die Geissen auf dem Bauernhof gesammelt und so können alle Kinder ihre unterschiedlichen Erlebnisse mit der Natur am Mittagstisch den Eltern erzählen.
ANDREJ BLASER