Im Rahmen des Aadorfer Gartenpreises konnten Interessierte am letzten Wochenende vielfältige grüne Oasen besichtigen. Die «offenen Gärten» gab es in dieser Form zum ersten Mal, der Preis wird zum zweiten Mal verliehen.
Im Rahmen des Gartenpreises Aadorf, der heuer ...
Im Rahmen des Aadorfer Gartenpreises konnten Interessierte am letzten Wochenende vielfältige grüne Oasen besichtigen. Die «offenen Gärten» gab es in dieser Form zum ersten Mal, der Preis wird zum zweiten Mal verliehen.
Im Rahmen des Gartenpreises Aadorf, der heuer zum zweiten Mal stattfindet, haben am vergangenen Wochenende einige Gartenbesitzerinnen und -besitzer ihre grünen Oasen geöffnet. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Gartentüren zu werfen, um die Vielfalt lebendiger Gärten zu entdecken und sich bei gemütlicher und erfrischender Atmosphäre auszutauschen.
Gemeinderat Stefan Brunner (Raumplanung und Hochbau) freut sich über das Interesse: «Aus meiner Sicht waren die beiden Tage sehr gelungen. Ich habe selbst die teilnehmenden Gärten besucht. In einigen durften die Gastgeberinnen und Gastgeber mehrere Besucherinnen und Besucher begrüssen, an anderen Orten war der Andrang sehr überschaubar. Eine Auswertung dazu wurde nicht gemacht. Überall waren jedoch die Freude am Garten, an der Gartenkultur, an der Biodiversität und an einer nachhaltigen Gartengestaltung spürbar.»
Bei den offenen Gärten handelt es sich gemäss Brunner um Gärten, die am Gartenpreis teilgenommen haben und bereit waren, ihre Gärten für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Darunter habe sich auch ein Garten befunden, der bereits beim Gartenpreis 2025 teilgenommen hatte.
Reger Austausch
Besonders gefallen habe ihm die Interaktion zwischen den Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern sowie den Besuchenden. «Es entstanden Gespräche und ein reger Austausch über Pflanzen, Tiere und die vielfältigen Möglichkeiten, die Natur im eigenen Garten zu fördern. Man konnte spüren, wie bei verschiedenen Teilnehmenden Begeisterung geweckt und Wissen weitergegeben wurde», erklärt der Initiant des Aadorfer Gartenpreises. Gerade diese unkomplizierten Begegnungen machten für ihn den Reiz der Veranstaltung aus. Es brauche keine grossen Attraktionen oder ein aufwendiges Rahmenprogramm. Die gemeinsame Freude an den wunderbaren Gärten und der Natur stand im Mittelpunkt.» Der Gartenpreis 2026 ist bereits ausgewertet. Die Prämierung findet am Samstag, 27. Juni, anlässlich des Sommerfestes in Häuslenen statt. Die Prämierungsrede ist um 17 Uhr. Die nächste Ausschreibung findet im Frühjahr 2027 statt.
Zur Teilnahme am Gartenpreis zugelassen sind Gärten, deren Eigentümerinnen und Eigentümer im Rahmen einer Selbstdeklaration bestätigen, dass sie folgende Grundsätze einhalten: Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide, Verwendung von torffreier Erde, ökologisches und naturnahes Pflanzen und Pflegen.
BETTINA STICHER