Ist Ihnen eine andere Sorte Sirup gefällig als Himbeere oder Holunder? Selbst gemachtem Sirup sind kaum Grenzen gesetzt. Und zum Missgeschick kommt es höchstens beim Abfüllen. Hier eine Anleitung dazu.
Grundrezept
Auf einen Liter Wasser kommen zirka ...
Ist Ihnen eine andere Sorte Sirup gefällig als Himbeere oder Holunder? Selbst gemachtem Sirup sind kaum Grenzen gesetzt. Und zum Missgeschick kommt es höchstens beim Abfüllen. Hier eine Anleitung dazu.
Grundrezept
Auf einen Liter Wasser kommen zirka 500 Gramm Zucker und ein Kilo Früchte (je nach Geschmack etwas Zitronensäure, erhältlich in der Drogerie, hinzufügen). Auch wenn die verwendeten Früchte oder Beeren sehr süss sind, braucht es für die Haltbarkeit eine Menge Zucker. Die Süsse des Getränks reguliert man dann durch mehr oder weniger grosszügiges Verdünnen.
Zubereitung
Die Früchte je nach Härte und Grösse klein schneiden, anschliessend pürieren (auch Beeren). Das Wasser mit dem Zucker im Topf unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker auflöst. Das Früchtepüree hinzugeben und circa 30 Minuten auf kleiner Hitze köcheln (Zitronensaft erst zum Schluss dazugeben).
Nach dem Abkühlen die Masse durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter ausstreichen und in Glasflaschen abfüllen. Sofort gut verschliessen.
Wichtig
Die Flaschen müssen steril sein. Dafür kocht man sie circa 10 Minuten in einem Topf aus. So ist der Sirup mehrere Monate haltbar.
Geliert der Sirup, liegt es daran, dass Sie zu viel Zucker verwendet haben.
Tipps
Sirup geht auch ohne Früchte, zum Beispiel mit Ingwer, Kräutern (zum Beispiel Melisse) oder Blüten (zum Beispiel Lindenblüten). Auch Kombinationen mit Früchten sind spannend. Bedenken Sie aber: Kräuter und Blüten verlieren beim Kochen Aroma. Deshalb: nur kurz mitkochen oder am Ende im Zuckersirup ziehen lassen. Und ja, unbedingt: Mit Gewürzen experimentieren. Sirup auch für Desserts verwenden.
DROGERIE BUCHS, AADORF