Wegen eines kurzfristig angesetzten Sicherheitsholzschlages musste die Schlossstrasse in Elgg vom 28. Januar bis 5. Februar täglich von 8 bis 17 Uhr gesperrt werden. Entlang der Strasse standen gemäss Forst Elgg zahlreiche kranke und absterbende Eschen, die der Eschenwelke, einer durch ...
Wegen eines kurzfristig angesetzten Sicherheitsholzschlages musste die Schlossstrasse in Elgg vom 28. Januar bis 5. Februar täglich von 8 bis 17 Uhr gesperrt werden. Entlang der Strasse standen gemäss Forst Elgg zahlreiche kranke und absterbende Eschen, die der Eschenwelke, einer durch einen eingeschleppten Pilz verursachten Baumkrankheit, zum Opfer gefallen sind. Diese Krankheit führt zu einem massiven Absterben der Eschen und stellt eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Um das Risiko von herabfallenden Ästen oder sogar umstürzenden Bäumen zu vermeiden, war es notwendig, die betroffenen Bäume schnellstmöglich zu fällen.
Waldpflege
Der Holzernteeinsatz fand im Wald des Schlosses sowie bei zwei weiteren Waldbesitzern statt. Im Rahmen dieser Massnahme wurde auch eine Waldpflege durchgeführt, bei der instabile Bäume entfernt und durch gezielte Massnahmen Licht auf den Boden gebracht wurden, um die optimale Entwicklung der Jungbäume zu fördern. Insgesamt wurden 350 Kubikmeter Holz geerntet, welches an umliegende Sägereien und Holzhändler verkauft wurde. Bis auf wenige Stämme wurde das Holz bereits abgeführt.
Zusätzlich wurden 475 Kubikmeter Holzschnitzel gewonnen, die in den Wärmeverbund von Elgg eingespeist wurden. Mit dieser Menge kann für die angeschlossenen Haushalte rund acht bis neun Tage Wärme erzeugt und somit ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Energienutzung geleistet werden. Forst Elgg bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bevölkerung. Auch wenn es vereinzelt zu Verzögerungen gekommen sei, habe die Sicherheit der Anwohner und Verkehrsteilnehmer stets höchste Priorität, schreiben die Verantwortlichen.
(FORST ELGG/RED)