Während die Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» am Volks- und Ständemehr scheiterte («Elgger/Aadorfer Zeitung» vom 16. Juni), nahm das Schweizer Stimmvolk am vergangenen Sonntag die Änderung des Zivildienstgesetzes mit einem Ja-Stimmenanteil von 52,46 Prozent an. ...
Während die Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz» am Volks- und Ständemehr scheiterte («Elgger/Aadorfer Zeitung» vom 16. Juni), nahm das Schweizer Stimmvolk am vergangenen Sonntag die Änderung des Zivildienstgesetzes mit einem Ja-Stimmenanteil von 52,46 Prozent an. Nein dazu sagten 47,54 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 58,26 Prozent. Ausser in einigen Westschweizer Kantonen, sowie den Kantonen Basel-Stadt und Zürich, wurde das Gesetz in allen Kantonen gutgeheissen.
Der Kanton Zürich lehnte die Vorlage mit 50,19 Prozent Nein-Stimmen knapp ab, der Thurgau nahm sie mit 60,13 Prozent Ja-Stimmen deutlich an.
In der Gemeinde Elgg sagten, bei 2099 gültigen Stimmen und einer Stimmbeteiligung von 62,14 Prozent, 54,55 Prozent (1145 Stimmberechtigte), Ja und 45,45 Prozent (954) Nein zur Vorlage.
Noch deutlicher war das Resultat in Hagenbuch. Der Ja-Anteil betrug bei 478 gültigen Stimmen 66,74 Prozent (319 Stimmberechtigte). 159 (32,65 Prozent) sagten Nein zur Gesetzesänderung. Die Stimmbeteiligung betrug 61,65 Prozent.
In Aadorf hiessen bei 3779 gültigen Stimmen 59,57 Prozent der Stimmberechtigten (2251) die Vorlage gut, 40,43 Prozent (1528) sagten Nein.
BETTINA STICHER