Schritt für Schritt zu Ruhe, Sicherheit und Wohnlichkeit
30.05.2026 Elgg, RegionMit der dritten Etappe nimmt der Umbau des Pflegezentrums Eulachtal weiter Form an. Der mittlere Teil der Abteilungen 1 und 2 ist fertiggestellt. Neue Räume sind entstanden, Abläufe wurden verbessert – und nun wird spürbar: Der Umbau bringt Erleichterung. Für die ...
Mit der dritten Etappe nimmt der Umbau des Pflegezentrums Eulachtal weiter Form an. Der mittlere Teil der Abteilungen 1 und 2 ist fertiggestellt. Neue Räume sind entstanden, Abläufe wurden verbessert – und nun wird spürbar: Der Umbau bringt Erleichterung. Für die Bewohnenden, für das Team und für den gesamten Betrieb.
Eine der grössten Neuerungen dieser Etappe ist das neue Bewohnerrufsystem. Was früher mit piepsenden Signalen auf den Gängen verbunden war und zusätzliche Wege verursachte, funktioniert heute digital und direkt: Bewohnerinnen und Bewohner tragen auf Wunsch einen Armband-Button und können jederzeit Hilfe anfordern – egal ob im Zimmer, im Speisesaal oder in der Aktivierungstherapie.
Die Mitarbeitenden sehen auf ihrem Smartphone sofort, wer Unterstützung benötigt und wo sich die Person befindet. Sie können den Ruf direkt quittieren und sich im Team koordinieren. «Das gibt Sicherheit – und spart Wege», sagt Marianne Leimio, die den Umbau leitet.
Auch für Menschen mit eingeschränkter Kraft wurden passende Lösungen geschaffen: etwa grössere Druckknöpfe oder Glockenmatten als alternative Auslöser. Selbst in den öffentlichen WCs wurde das System integriert. Die Rückmeldungen sind positiv: «Die Bewohnenden haben sich schnell daran gewöhnt. Manche haben es sofort ausprobiert – einfach, um zu sehen, ob es wirklich funktioniert», schmunzelt Marianne Leimio.
Neue Einzelzimmer mit Nasszellen
Parallel dazu wurde der mittlere Bereich der Abteilungen neu strukturiert. Aus ehemaligen Funktionsräumen entstanden neue Einzelzimmer mit eigener Nasszelle. Damit reagiert das Pflegezentrum auf einen klaren Trend: Der Wunsch nach Einzelzimmern mit privater Nasszelle ist gross.
Die beiden Notfallzimmer bleiben weiterhin wichtig – insbesondere in Situationen, in denen kurzfristig Ruhe und Entlastung nötig sind. Verschlechtert sich beispielsweise der Zustand einer Person in einem Zweierzimmer und ein gemeinsames Wohnen ist vorübergehend nicht mehr möglich, kann die andere Person in ein Notfallzimmer ausweichen.
Weniger Chaos, mehr Ruhe
Die dritte Etappe brachte auch organisatorisch eine spürbare Wende. Während zuvor häufig mitten im laufenden Betrieb gebaut wurde, lässt sich der Umbau im Westtrakt nun räumlich besser trennen. Wagen mit Pflegematerialien, Baustoffe und die gesamte Baustellenlogistik – im Haus liebevoll «Puff» genannt – können künftig hinter Brandschutztüren verlagert werden.
Das bedeutet weniger Baustellenstaub, weniger Unruhe auf den Gängen und eine spürbare Entlastung für alle Beteiligten. «Gerade für die Bewohnenden, die während der Bauzeit immer wieder flexibel sein mussten, ist das ein wichtiger Schritt», sagt Marianne Leimio.
Zusammenarbeit, die trägt
Besonders ausgezeichnet habe diese Etappe, dass sie deutlich ruhiger verlaufen sei als die vorhergehenden – nicht, weil weniger passiert sei, sondern weil inzwischen alle eingespielter seien.
Teams arbeiten flexibel über Abteilungen hinweg zusammen, der Reinigungsdienst ist im Dauereinsatz, und auch die Bauarbeiter reagieren schnell und lösungsorientiert. So konnte beispielsweise ein unerwarteter Wasserschaden innert weniger Stunden behoben werden. Auch die Bewohnenden tragen die Veränderungen mit bemerkenswerter Offenheit und Flexibilität mit.
«Ich bin wirklich sehr dankbar, wie gut alle mitmachen – besonders die Bewohnenden», sagt Marianne Leimio. «Gerade weil in dieser Etappe viel im Zentrum der Abteilungen passiert ist.»
Der Blick nach vorn
Mit der vierten Etappe steht nun der letzte Abschnitt bevor: der Westteil der Abteilungen sowie sichtbare Veränderungen im Erdgeschoss. Neue Farben, eine moderne Schall-Decke und ein angepasstes Beleuchtungssystem sollen künftig für eine ruhigere und harmonischere Atmosphäre sorgen. Auch hier wird wieder gemeinsam entschieden – bis hin zur Frage, welcher Grünton am besten wirkt.
Schon jetzt zeigt sich: Der Umbau ist weit mehr als eine bauliche Erneuerung. Er verändert Abläufe, stärkt die Zusammenarbeit und schafft Schritt für Schritt ein Zuhause, das den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird.
DANIELA SCHWEGLER, PFLEGEZENTRUM EULACHTAL
Abschlussfest am 11. Juli – jetzt vormerken!
Mit der vierten Etappe geht der Umbau im Pflegezentrum Eulachtal zu Ende. Nach Monaten voller Engagement, Flexibilität und Teamarbeit soll dieser besondere Moment gemeinsam gefeiert werden.
Das Abschlussfest findet am Samstag, 11. Juli 2026, statt. Tragen Sie sich den Termin am besten schon heute in Ihrer Agenda ein!




