Nach einer intensiven Vorbereitung im Frühling zeigten sich der DTV und der TV Elgg am 22. Mai am Fiirabigcup in Fehraltorf.
Traditionell eröffnet der Fiirabigcup die Turnfestsaison. Die 34 teilnehmenden Vereine aus der Umgebung Winterthur zeigten sich im Geräteturnen und ...
Nach einer intensiven Vorbereitung im Frühling zeigten sich der DTV und der TV Elgg am 22. Mai am Fiirabigcup in Fehraltorf.
Traditionell eröffnet der Fiirabigcup die Turnfestsaison. Die 34 teilnehmenden Vereine aus der Umgebung Winterthur zeigten sich im Geräteturnen und in der Leichtathletik erstmals vor Publikum. Der DTV Elgg startete mit Hochsprung und errichte eine solide Note mit 7.88. Kurz darauf startete der TV Elgg mit Unterstützung des DTVs an den Schaukelringen. Das neue Trainerteam um Nils Isliker und Andrej Blaser war sehr gespannt auf die Reaktion des Publikums und der Wertungsrichter. Leider musste die Schaukelringvorführung kurz vor Schluss aufgrund zweier Verletzungen abgebrochen werden. So rückte die Vorführung in den Hintergrund, die Pflege der Verletzten hatte Priorität.
Nichtsdestotrotz ging es für die beiden Vereine im Wettkampf weiter.
Beim DTV stand die Schulstufenbarren-Vorführung auf dem Plan. Durch den Vorfall an den Schaukelringen gab es grosse Lücken im Programm, welche von den Kampfrichtern streng bewertet wurden und so die ernüchternde Note von 7.78 resultierte. Der Höhepunkt des Wettkamps war sicherlich der neue Weitsprung-Vereinsrekord von Laura Saxer mit 4.64 Metern.
Glanzleistung erreicht
Der TV startete nach dem Geräteturnen in den Leichtathletikdisziplinen Pendelstafette, Speerwurf und Weitsprung. Eine solide Leistung beim Sprint führte zu einer Note von 8.22. Bereits beim Eindunkeln flogen die Speere um die 35 Meter, womit eine 7.48 erreicht wurde. Unter den Anfeuerungsrufen der verbleibenden Schlachtenbummlerinnen wurde spät in der Nacht (also um 22 Uhr) die Weitsprunganlage unsicher gemacht. Die Beine und die Motivation zur späten Stunde waren nicht die frischesten, wodurch die Weiten nicht nennenswert waren.
Parallel zum Weitsprung wurde die Glanzleistung (aus Sicht des TVs) erreicht. Die Steinhebergruppe holte mit durchschnittlichen 35,667 Hebungen eine glatte 9. Leider fehlten hier noch ein paar Jungs, um es in die Wertung zu schaffen. Beim Steinheben wurden die Einzelresultate auch in einer Rangliste erfasst, was dazu führte, dass Thomas Gander und Nicola Looser mit je über 35 Hebungen den 1. Platz – zusammen mit 16 anderen – erreichten. Würde nur die maximale Anzahl an Hebungen gezählt, so würde Thomas Gander mit 49 Hebungen alleine auf dem obersten Podest stehen.
Nach einem langen und emotional anstrengenden Abend wurde bald die Heimreise angetreten. Es ist zu hoffen, dass die verbleibenden zwei Wochen noch bestens genützt werden, um dann an der Regionalmeisterschaft in Schalchen-Wildberg Bestleistungen abrufen zu können. Den beiden Verunfallten wünscht die ganze Turnfamilie gute Besserung.
ANDREJ BLASER