Reichhaltiges Programm an der Versammlung des Alexanderclubs
03.02.2026 AadorfKürzlich fand die Jahresversammlung des Alexanderclubs im Pfarreizentrum in Aadorf statt. Ein gutes Mittagessen und ein Beitrag zur Unterhaltung gehörten dazu, damit der geschäftliche Teil mit den Jahresberichten der Präsidentin und des Kassiers einen kulinarischen und ...
Kürzlich fand die Jahresversammlung des Alexanderclubs im Pfarreizentrum in Aadorf statt. Ein gutes Mittagessen und ein Beitrag zur Unterhaltung gehörten dazu, damit der geschäftliche Teil mit den Jahresberichten der Präsidentin und des Kassiers einen kulinarischen und kulturellen Rahmen erhielt.
Es ist für die Mitglieder des Alexanderclubs klar, die Jahresversammlung bietet einiges an Überraschungen, denn das Menü und die Art des Unterhaltungsteils waren vorgängig nicht zu erfahren. Viele folgten der Einladung zu diesem besonderen Anlass und schnell waren die Plätze an den schön gedeckten Tischreihen mit der liebevoll gestalteten Dekoration besetzt. Zum Mittagessen wurde ein gemischter Salat und danach ein schmackhafter Teller mit Rindsgeschnetzeltem an Rotweinsauce, Spiralnudeln und Bohnenpäckli im Speckmantel aufgetragen, alles aus der eigenen Küche. Der Nachservice wurde rege benutzt, ein Zeichen, dass die Menüauswahl gut angekommen war.
Anschliessend hiess die Präsidentin Edith Stadelmann 35 Mitglieder sowie fünf Gäste willkommen, nämlich Cornel Stadler, den Netzwerker der Kirche Hinterthurgau, Kirchgemeinderats-Präsident Rolf Anliker, Sekretär Matthias Schmidt, Mesmer Michele Bortone und vom Leitungsteam der Kirche Hinterthurgau Petra Mildenberger. Nach dem Verlesen der Entschuldigungen gratulierte Edith den beiden Jubilarinnen Rosmarie Knauss und Silvia Küttel, die seit dem letzten Treffen einen Geburtstag feiern durften. Von den Anwesenden wurde ihnen wie üblich ein Ständchen gesungen. Danach gedachte die Präsidentin der verstorbenen Mitglieder Ida Bannwart, Maria Fuchs, Isabella Heider und Theres Huser. Von Ursula Erni wurde das Protokoll des letzten Alexandertreffens vom 19. Dezember 2025 vorgetragen.
Abwechslungsreiches Programm im vergangenen Jahr
Die von Toni Jud vorgestellte Jahresrechnung schloss mit einem Verlust von etwas über tausend Franken trotz Einnahmen von knapp viertausend Franken ab. Die grössten Ausgabeposten waren der Tagesausflug zum Musikautomaten-Museum im solothurnischen Seewen und die Kosten für das Essen an der letzten Mitgliederversammlung oder für diverse Zvieris während des Jahres. Die Rechnung war vom Revisor Bruno Gerig abgesegnet und vom Rechnungsführer Toni Jud bestens verdankt worden.
Daraufhin berichtete Edith Stadelmann über das abwechslungsreiche Programm des verflossenen Jahres. Die Veranstaltungen wurden meistens von über dreissig Personen besucht. Die Palette reichte von Musikclowns über Spielnachmittage, kurzweilige Vorträge bis zu musikalischen Unterhaltungen. Beliebt seien jeweils die Krankensalbung im März, das Bräteln im Juli und der besinnliche Adventnachmittag als Jahresabschluss. Besonders hob Stadelmann den von Toni Jud bestrittenen Filmnachmittag hervor.
Über den Tagesausflug und die Seniorenferien der katholischen Kirche hatte er je einen Film aus mehrstündigen Aufnahmen zusammengeschnitten und mit passender Musik und Kommentaren unterlegt. Die Präsidentin dankte ihm herzlich für diese immense Arbeit, die er mit Leidenschaft auf sich nahm. Sie schätze sich glücklich, dass der Alexanderclub über so einen talentierten Filmemacher aus ihren Reihen verfüge. Und allen, die in irgendeiner Weise zum guten Gelingen der monatlichen Treffen mithalfen, dankte sie bestens. Aber ohne die Nötli zu Geburtstagen, Kuchen- oder Zvierispenden wäre die Jahresrechnung viel schlechter ausgefallen. Über eine Lösung wird sich der Vorstand noch beraten müssen.
Musikalische Überraschung
Danach gab Toni Jud noch einige Vorschläge für die diesjährige Tagesreise bekannt. Das Datum wurde auf den 21. August festgelegt. Er nimmt gerne noch Anregungen entgegen. Anschliessend brachte Rolf Anliker Dankesworte und gute Wünsche vom Kirchgemeinderat und Cornel Stadler lobte die gute Vernetzung des Alexanderclubs in der Kirchgemeinde.
Nach ein paar Müsterli aus dem Witzebuch von Edith Stadelmann war es Zeit für Kaffee mit einem feinen Dessert und die Ankündigung der heutigen Überraschung. Von einem Mitglied wurde der Auftritt der bereits bekannten Steelband «Steel and Fun» organisiert und bezahlt. Mit karibischen Rhythmen sowie auch bekannten Melodien klang der schöne Nachmittag aus.
GERTRUD ULLRICH


