Regierungsrat unterstützt Zürcher Kandidatur für den ESC
02.07.2024 ZürichDer Regierungsrat begrüsst die Kandidatur der Stadt Zürich für die Durchführung des Eurovision Song Contest (ESC) 2025. Er beantragt dem Kantonsrat einen Unterstützungsbeitrag von fünf Millionen Franken aus dem gemeinnützigen Fonds.
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Der Regierungsrat begrüsst die Kandidatur der Stadt Zürich für die Durchführung des Eurovision Song Contest (ESC) 2025. Er beantragt dem Kantonsrat einen Unterstützungsbeitrag von fünf Millionen Franken aus dem gemeinnützigen Fonds.
Der Zürcher Stadtrat wird beim Gemeinderat einen Rahmenkredit von 20 Millionen Franken für die Durchführung des ESC beantragen. Die Stadt ist jedoch zusätzlich auf die Beteiligung des Kantons angewiesen und hat diesen um die Gewährung eines Beitrags über fünf Millionen Franken aus dem gemeinnützigen Fonds ersucht. Da der Beitrag eine Million übersteigt, muss der Entscheid vom Kantonsrat genehmigt werden. Grossveranstaltungen wie der ESC führen zu einem erhöhten Sicherheitsbedarf, der zusätzlich zur ständigen Gewährleistung der Sicherheit im Kanton hinzukommt.
Die Auswirkungen des ESC beschränken sich nicht auf die Stadt Zürich. Die Kantonspolizei wäre im ganzen Kanton mit Parallelveranstaltungen, einem erhöhten Verkehrsaufkommen sowie insbesondere am Flughafen und am Zürcher Hauptbahnhof sehr stark gefordert. Über all diese genannten Aufgaben hinaus ist deshalb keine zusätzliche Unterstützung der Stadtpolizei möglich. Die Kosten für diese von der Kantonspolizei zusätzlich zum Grundauftrag zu erbringenden Leistungen belaufen sich voraussichtlich auf rund drei Millionen Franken. Diese Budgetmittel würden mittels Nachtragskredit beantragt.
Vielerlei Nutzen
Der ESC ist der älteste im Fernsehen ausgestrahlte internationale Musikwettbewerb der Welt. Mit über 150 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern gehört er zu den Events mit der weltweit grössten Ausstrahlungskraft. Davon profitiert nicht nur die Austragungsstadt, sondern gleichermassen auch der Kanton und die ganze Schweiz. Eine Austragung in Zürich wäre aus kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht ein Gewinn. Der ESC bringt nachweislich eine grosse Wertschöpfung, beispielsweise durch einen substanziellen Anstieg der Touristenzahlen oder markante Umsatzsteigerungen im Detailhandel, welche die Investitionen bei weitem übertrifft.
Der Regierungsrat erwartet daher auch ein Engagement von Privaten, die vom Anlass profitieren. Regierungspräsidentin Natalie Rickli: «Wir halten den Standort Zürich als Austragungsort des ESC 2025 für ideal aufgrund der Erreichbarkeit, des Flughafens, des Hallenstadions und des Messegeländes sowie aufgrund des grosszügigen Hotelangebots. Entsprechend begrüsst der Regierungsrat die Bewerbung der Stadt Zürich und ist überzeugt, dass die Verantwortlichen alles daransetzen werden, die Schweiz von ihrer besten Seite zu zeigen.» Der ESC findet aufgrund des Sieges von Nemo am diesjährigen Wettbewerb in Malmö voraussichtlich vom 11. bis 18. Mai in der Schweiz statt.
(PD)
