54 Reiterinnen massen sich am letzten Samstag beim Patrouillenritt in Geschicklichkeitsspielen. Dabei stand die gute Zusammenarbeit der Duos und der Pferde im Vordergrund.
Bereits zum siebten Mal führte der «Verein Elgger Pferdefreunde» vergangenen Samstag einen ...
54 Reiterinnen massen sich am letzten Samstag beim Patrouillenritt in Geschicklichkeitsspielen. Dabei stand die gute Zusammenarbeit der Duos und der Pferde im Vordergrund.
Bereits zum siebten Mal führte der «Verein Elgger Pferdefreunde» vergangenen Samstag einen Patrouillenritt in Elgg durch. Als Höhepunkt der Saison organisierte der Verein dieses Jahr den OKV-Final des Patrouillenritts. Im Verbandsgebiet der Ostschweizer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) gab es über den Sommer sechs Selektionsanlässe, an welchen sich die Patrouillen für das OKV-Finale qualifizieren konnten. Unter anderen taten dies auch zwei Elgger Equipen, welche somit zu Hause starten durften.
Gestartet wurde im Forsthof Elgg. Der Weg führte die Teilnehmerinnen über Iltishausen zum Rüetschberg. Anschliessend ging es unterhalb von Tiefenstein durch den Wald zurück nach Elgg in den Forsthof, wo auf die erfolgreiche Teilnahme angestossen werden konnte.
Neun Posten mit Geschicklichkeitsspielen
Unterwegs mussten dabei neun Posten mit unterschiedlichen Geschicklichkeitsspielen absolviert werden. Dabei wurde die Teamfähigkeit mit den Pferden getestet. Das Duo, welches am Ende am meisten Punkte hatte, gewann das OKV-Finale. Dieses Mal gelang es den beiden Reiterinnen Sarah Morf und Kim Vetter vom Kavallerieverein Kloten, den Parcours als Beste zu absolvieren.
Angela Sutter vom Verein Elgger Pferdefreunde zeigt sich erfreut über die zahlreiche Teilnahme am Finale. «Durch das super Wetter waren die Feldwege ideal zum Reiten und es sind keine grösseren Unfälle geschehen.» Auch die Unterstützung der Landbesitzer, der Gemeinden Elgg und Aadorf, des Forsthofs Elgg sowie der Bauern seien sehr positiv gewesen. Alle hätten viel Verständnis für den Patrouillenritt und so habe alles bestens funktioniert, meint Angela Sutter.
Freude am Reiten und Liebe zum Tier
Der «Verein Elgger Pferdefreunde» trifft sich für verschiedene Sport- und Freizeitaktivitäten mehrmals im Jahr. Zudem bietet er J&S-Kurse im Reiten an, entweder in der Reithalle im Brühl oder auf privaten Plätzen. Angela Sutter meint: «In Elgg ist das Reiten bekanntlich eine grosse Tradition und auch in der Region gibt es viele Reiter und Reiterinnen. Doch die Szene ist nicht so gross und so kennt man sich gut untereinander.»
Da das Reiten ein zeit- und kostenintensives Hobby ist, gibt es zum Beispiel sogenannte Reitbeteiligungen. Dabei teilen sich mehrere Reiterinnen ein Pferd und schauen zusammen, dass dieses bestens umsorgt ist. So können die Kosten und auch die Arbeitszeit für Pflege und Fütterung geteilt werden. «Wer schon mal geritten ist und mit dem Reitvirus infiziert ist, für den sind die Kosten und der Aufwand zweitrangig. Ein Pferd ist solch ein interessantes Tier und gibt einem so viel zurück, da wird der Aufwand mehrfach entschädigt.», entgegnet Angela Sutter auf die Frage, ob es nicht teuer sei, ein Pferd zu besitzen. Am Ende zähle nur die Freude und Liebe zum Tier.
ANDREJ BLASER