Nochmals Äschli-Feeling bei den Züri-Elggern
07.03.2026 ElggDie «Elgger Gesellschaft Zürich und Umgebung» hat Rück- und Ausschau gehalten, nochmals die Rede des Äschlihauptmanns angehört und den Äschli hochleben lassen.
Rund zehn Tage nach dem Äschli halten die «Züri-Elgger» jeweils ihre ...
Die «Elgger Gesellschaft Zürich und Umgebung» hat Rück- und Ausschau gehalten, nochmals die Rede des Äschlihauptmanns angehört und den Äschli hochleben lassen.
Rund zehn Tage nach dem Äschli halten die «Züri-Elgger» jeweils ihre Generalversammlung ab. So am letzten Sonntag im «Obertor».
Nach dem feinen Mittagessen konnte Präsident Hans Mäschli 46 auswärtige und einheimische Mitglieder, Ehrenmitglieder und Gäste, darunter Delegationen der Aschermittwochgesellschaft und des Flaachtalvereins sowie die Elgger Gemeindepräsidentin begrüssen. Eng wurde es dann im Raum, als Äschlihauptmann Sven Melliger mit der Fahnengruppe sowie dem ansehnlichen Pfeifer- und Tambourenkorps ins Restaurant einzog. Sie beehrten die Anwesenden mit ihren gekonnten Trommelwirbeln und Piccoloklängen, und Sven hielt am Schluss der Versammlung nochmals seine vielbeachtete Rede und liess den Äschli hochleben. In humorvoller Art und Weise resümierte Hans Mäschli das vergangene Züri-Elgger-Vereinsjahr mit unter anderem der Beteiligung am GrUm25 der Äschligesellschaft sowie dem gelungenen Herbstausflug nach Schaffhausen mit eindrücklicher Altstadtbesichtigung bei zwar nicht allzu gutem Wetter.
Kassier Michael Beuggert wies einen minimen Überschuss in der Rechnung 2025 aus und budgetierte ein Minus von rund tausend Franken fürs laufende Jahr. Der Mitgliederbeitrag verbleibt dennoch bei 25 Franken.
Zur Wahl standen Kassier und Präsident. Beide, Michael Beuggert und Hans Mäschli, wurden mit Akklamation für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Zusammen mit Aktuarin Juliana von Ah-Anderes sowie Ursi Rebsamen und Martin Rebsamen bilden sie weiterhin das Vorstandsgremium.
Neues Ehrenmitglied
Beisitzerin Edith Kappeler-Müllhaupt trat nach über 15 Jahren Vorstandstätigkeit, davon auch einige als Kassierin, von ihrem Amt zurück. Hans Mäschli würdigte ihr langjähriges Wirken, besonders auch ihr wertvolles Wissen aus früheren Züri-Elgger-Kreisen und überreichte ihr Blumen und etwas Hochprozentiges. Der Posten bleibt vorerst vakant, die Nachfolge soll an der nächsten GV gewählt werden.
Nebst vier Vereinseintritten und einem Austritt waren zwei Todesfälle zu verzeichnen. Zu Ehren der verstorbenen Lotti Frei und Ernst Knellwolf erhob sich die Versammlung zu einer Schweigeminute.
Die Gesellschaft zählt total 160 Mitglieder.
Zum Jahresprogramm gehören unter anderem der monatliche Stamm im Schmiedhof in Zürich, der zwar immer schwächer besucht wird, die Teilnahme am Faustball-Eulachturnier mit einem Plauschteam sowie der Herbstausflug. Auch soll der am diesjährigen Äschli erstmals durchgeführte «Züri-Elgger-Treff» im Kirchgemeindehaus wieder stattfinden - vielleicht mit einem etwas besseren Erfolg.
Namens der Äschli-Gesellschaft bedankte sich Mirko Gasparevic für die stete Unterstützung durch die Züri-Elgger, und Brigitte Albrecht überbrachte die Grüsse des befreundeten Flaachtalvereins.
Als Dank für ihre Präsenz an der Züri-Elgger-GV erhielten die Äschliknaben einen Ehrensold aus den Händen von Präsident Mäschli, und der Hauptmann wurde traditionsgemäss mit dem Zinnbecher sowie dem von einem Mitglied gespendeten Säbel bedacht.
Sodann blieb noch Zeit für weiteres geselliges Beisammensein, was nebst der Unterstützung des Äschli-Brauchtums ja der Hauptzweck des über 100-jährigen Vereins ist.
HEDI LUTZ


