Lebensmittelabfälle verursachen ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten – obwohl ein grosser Teil davon vermeidbar wäre. Die erste Nationale Woche gegen Food Waste vom 12. bis 20. September macht auf das Problem aufmerksam und zeigt, wie einfach es sein ...
Lebensmittelabfälle verursachen ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten – obwohl ein grosser Teil davon vermeidbar wäre. Die erste Nationale Woche gegen Food Waste vom 12. bis 20. September macht auf das Problem aufmerksam und zeigt, wie einfach es sein kann, Lebensmittel bewusster zu nutzen und Verschwendung im Alltag zu vermeiden.
Entlang der gesamten Wertschöpfungskette gehen Lebensmittel verloren oder werden weggeworfen – vom Feld bis auf den Teller. Weltweit betrifft dies rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel. Dadurch werden wertvolle Ressourcen wie Wasser, Energie und Boden unnötig beansprucht und vermeidbare Umweltbelastungen verursacht. Auch für Haushalte entstehen dadurch unnötige Kosten.
In der Schweiz werden pro Person durchschnittlich rund 80 Kilogramm essbare Lebensmittel pro Jahr weggeworfen. Rund drei Viertel davon landen im Kehricht oder werden über das Abwasser entsorgt. Ein grosser Teil dieser Lebensmittelabfälle liesse sich vermeiden.
Lebensmittel möglichst vollständig nutzen
Nicht alle Lebensmittelabfälle belasten die Umwelt gleich stark. Besonders ins Gewicht fallen weggeworfenes Fleisch und Fisch, da ihre Produktion besonders viele Ressourcen beansprucht. Umso wichtiger ist es, Lebensmittel möglichst vollständig zu nutzen und nur so viel einzukaufen, wie tatsächlich gebraucht wird.
Auch der richtige Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum hilft, unnötige Abfälle zu vermeiden. Viele Lebensmittel sind auch nach Ablauf dieses Datums noch geniessbar. Bevor ein Produkt entsorgt wird, lohnt es sich deshalb, Aussehen, Geruch und Geschmack zu prüfen.
Mit kleinen Schritten viel bewirken
Die Nationale Woche gegen Food Waste lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit Lebensmitteln zu hinterfragen und mit einfachen Massnahmen im Alltag aktiv zu werden. Ob beim Einkaufen, Lagern, Kochen oder Aufbewahren von Resten: Bereits kleine Veränderungen können dazu beitragen, Food Waste zu reduzieren.
Gemeinsam können wir mehr aus unseren Lebensmitteln machen – und damit Ressourcen schonen, Kosten sparen und die Umwelt entlasten.
FOODWASTE.CH
Tipps
• Weitere Informationen und praktische Tipps zur Vermeidung von Food Waste: www.foodwaste.ch
• Gemeinsam gegen Food Waste:
www.mach-mehr-draus.ch
• Check über die Haltbarkeit:
www.foodwaste.ch
• Auch auf der Website der Gemeinde Elgg sind nützliche Informationen zu entnehmen:
www.elgg.ch