Kunst, Technik, Handwerk: Am letzten Donnerstag fand eine Ausstellung der Abschluss-Projektarbeiten der Sekundarschule Elgg statt. Danach gab es eine Feier mit Prämierungen, Rückblicken und Unterhaltung.
Beeindruckende Werke durften die Besucherinnen und Besucher bestaunen. Sie ...
Kunst, Technik, Handwerk: Am letzten Donnerstag fand eine Ausstellung der Abschluss-Projektarbeiten der Sekundarschule Elgg statt. Danach gab es eine Feier mit Prämierungen, Rückblicken und Unterhaltung.
Beeindruckende Werke durften die Besucherinnen und Besucher bestaunen. Sie reichen von Kunst bis zur Technik, haben sportliche oder musikalische Inhalte, bestehen aus Berichten einer Lernerfahrung oder es sind Gegenstände zum Anfassen oder auch für den Gebrauch im Alltag. So unterschiedlich sie sind, eines ist ihnen gemeinsam: Im Vorfeld steht ein langer Prozess von der Idee bis zur konkreten Umsetzung.
Die Jugendlichen des 3. Jahrgangs der Sekundarschule Elgg präsentierten ihre Arbeiten am vergangenen Donnerstagabend im Werkgebäude. Schulleiter Urs Schöttli begrüsste die Schülerinnen und Schüler, deren Angehörige, Lehrpersonen sowie die Mitglieder der Schulpflege zur Abschlussfeier.
«Begeisternde Vielfalt»
Die Projektarbeiten am Ende des Schuljahres seien für die Jugendlichen eine Herausforderung, erklärte er. Im Projektunterricht, für den im letzten Schuljahr jeweils zwei Lektionen pro Woche zur Verfügung stehen, lernten diese, was ein Projekt ist, wie man ein Thema auswählt, wie es gelingt, das Umfeld von seiner Idee zu überzeugen, welches die verschiedenen Phasen eines Projekts sind, wie man es angeht, sich die Zeit einteilt, welche Kriterien für eine gute Arbeit gelten und wie man sie am Schluss präsentiert. «Die Jugendlichen haben ihre Ziele erreicht. Sie haben mit Leidenschaft und zielgerichtet daran gearbeitet. Die Vielfalt der Endprodukte ist begeisternd», sagte er und gratulierte.
Zwischen 18 und 19 Uhr fand im und zum Teil auch vor dem Werkgebäude die Ausstellung der Arbeiten statt. Die Gäste konnten sich jedes Werk von seinen Erschaffern und Erschafferinnen erklären lassen.
Prämierungen und Feier
Danach gab es eine Pause. An der anschliessenden Schlussfeier im Saal wurden vier Projekte prämiert. Auch die Schülerinnen und Schüler wurden nach mit Humor zu verstehenden Kriterien ausgezeichnet, etwa «Wer ist am elegantesten gekleidet?» oder «Wem fallen die besten Ausreden ein?».
Die Lehrpersonen hielten einen Rückblick auf die drei Schuljahre. Die Zeugnisse und ein kleines Geschenk wurden übergeben. Für Auflockerung sorgte dazwischen immer wieder Zauberer Shorty.
Bei einem gemütlichen Apéro klang der bereichernde Abend schliesslich aus.
BETTINA STICHER
Impressionen von der Ausstellung der Projektarbeiten auf Seite 7.