Mit Herzblut und Tatkraft für Waldhütten unterwegs
25.07.2026 AadorfOb Hüttenkontrollen, Rasenmähen, Holz auffüllen oder neue Grillstelle realisieren, seit seinem Amtsantritt als Hüttenwart bringt Martin Baumgartner mit viel Herzblut und Gespür für die Natur frischen Schwung in die Heidelberg- und Eisweiherhütte.
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Ob Hüttenkontrollen, Rasenmähen, Holz auffüllen oder neue Grillstelle realisieren, seit seinem Amtsantritt als Hüttenwart bringt Martin Baumgartner mit viel Herzblut und Gespür für die Natur frischen Schwung in die Heidelberg- und Eisweiherhütte.
An einem herrlichen Sommertag, der schon frühmorgens verdeutlichte, dass die Temperaturen von Stunde zu Stunde steigen werden, trafen wir Martin Baumgartner am vereinbarten Treffpunkt bei der Heidelberghütte. Seit seinem Amtsantritt im Frühling 2025 ist der allseits beliebte Protagonist das Gesicht der Heidelberg- und Eisweiherhütte der Bürgergemeinde Aadorf. Mit viel Herzblut, Eigeninitiative und einem ausgeprägten Sinn für Recht und Pflicht sorgt der engagierte Hüttenwart dafür, dass sich Besucherinnen und Besucher inmitten der idyllischen Waldlandschaft rundum wohlfühlen. Für ihn ist diese Aufgabe weit mehr als ein Amt. Sie ist eine Leidenschaft, die er Tag für Tag mit grossem Einsatz lebt. Sein Arbeitsalltag ist vielseitig und abwechslungsreich. Er kontrolliert die Hütten vor und nach Vermietungen fast tagtäglich, prüft WC- und Grillanlagen, füllt Brennholz auf, mäht Wiesen und sorgt dafür, dass Spielplätze, Sitzgelegenheiten und Wege in einem gepflegten Zustand bleiben. Besonders am Herzen liegt ihm, dass Familien mit Kindern die Natur unbeschwert geniessen können. Rund um den neuen Spielplatz bei der Heidelberghütte hält er deshalb das Gras kurz und schafft eine Umgebung, in der sich auch die kleinsten Gäste sicher und wohl fühlen.
Pflichtbewusst und spontan
Martin Baumgartner beschränkt sich nicht nur auf seine eigentlichen Aufgaben. Wo Handlungsbedarf besteht, packt er selbstverständlich mit an, auch wenn die Zuständigkeit eigentlich anderswo liegt. So mäht er beispielsweise überwachsene Wegabschnitte und Wiesenborde, damit Fussgänger, Reiter und Hundebesitzer problemlos aneinander vorbeikommen und die Wege sauber bleiben. «Ins hohe Gras wollen die wenigsten greifen, so bleibt der Hundekot vielfach im Gras liegen», sagt Baumgartner. Dieses selbstverständliche Mitdenken und Anpacken schätzt auch die Bürgergemeinde als Eigentümerin der Waldhütten, die ihm viel Vertrauen und Freiraum bei der Gestaltung seiner Arbeit entgegenbringt. Mit seiner ruhigen, freundlichen Art ist er zudem eine geschätzte Ansprechperson für Mieter und Besucher. Ob notfallmässige Schlüsselübergaben, organisatorische Fragen oder kleinere Missverständnisse, meistens findet er unkompliziert und gelassen eine Lösung. Nur wenn die zwei Hütten oder Grillplätze verschmutzt hinterlassen werden, zeigt er sich konsequent und sorgt dafür, dass Regeln eingehalten werden.
Pures Naherholungsgebiet
Seine Handschrift ist auch rund um den Eisweiher sichtbar. Auch dort schaut Martin Baumgartner für Recht und Ordnung. Für den Seerosen-Teich sei er jedoch nicht zuständig, sagt er. Für den oberen Weg bei der Heidelberghütte ist die Gemeinde Aadorf zuständig. «Gerade im Winter wäre es sinnvoll, die Gehwege zu kiesen», wünscht sich der motivierte Hüttenwart. Das gleiche gelte auch für den Fussweg rund um den Eisweiher. Mit viel Eigeninitiative hat Baumgartner das Aadorfer Naherholungsgebiet weiter aufgewertet. Auf seine Idee entstand kurz vor dem Eisweiher eine neue Grillstelle, bei der vorhandenes Holz aus ehemaligen Bänken und Tischen sinnvoll wiederverwertet wurde. Die in einer idyllischen Waldlichtung gelegene Feuerstelle gestaltete er mit selbst organisierten Ziegelsteinen, neue Abfalleimer helfen, das Littering einzudämmen. Zusammen mit den neuen Sitzgelegenheiten und dem plätschernden Brunnen bei der Eisweiherhütte ist ein zusätzlicher attraktiver Treffpunkt für Erholungssuchende entstanden. Das regionale Naherholungsgebiet wird das ganze Jahr über rege genutzt. Im Sommer für Grillfeste und Familienfeiern, im Winter für gemütliche Raclette- oder Fondueabende. Die grosse Nachfrage und die vielen positiven Rückmeldungen bestätigen dem motivierten Hüttenwart immer wieder, dass sich sein Einsatz lohnt und spornt ihn gleichzeitig an, neue Ideen weiter umzusetzen.
Ein grosser Familienmensch
Auch privat ist der optimistische Ettenhauser eng mit der Natur verbunden. Gemeinsam mit seiner Frau Karin widmet er sich mit grosser Leidenschaft dem eigenen Garten. Hier ziehen die beiden Frohnaturen unzählige Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte selbst heran. Wie viel ihm dieses Hobby bedeutet, ist unschwer an seinem strahlenden Gesicht abzulesen. Die Zeit mit den beiden Enkelkindern sowie gemeinsame Stunden mit Familie und Freunden in der Natur machen das Rentnerleben für das naturverbundene Ehepaar besonders erfüllend. Wer Martin Baumgartner begegnet, spürt schnell, dass sein Engagement nicht an der Hüttentür endet. Wenn er etwas mache, dann richtig, betont er glaubwürdig. Der rüstige Thurgauer lebt seine Aufgabe wie auch sein Privatleben mit Überzeugung, Freude und einer ansteckenden Begeisterung für die Natur wie auch für die Gesellschaft.
CHRISTINA AVANZINI



