Am Sonntag 6. September lädt das Heimatmuseum zu einer kleinen LEGO-Ausstellung ein. Gezeigt werden ausgewählte Sets aus den 1990er- und 2020er-Jahren und damit zwei ganz unterschiedliche LEGO-Welten.
In den 1990er-Jahren standen klassische Themen wie Ritter, Piraten, Space ...
Am Sonntag 6. September lädt das Heimatmuseum zu einer kleinen LEGO-Ausstellung ein. Gezeigt werden ausgewählte Sets aus den 1990er- und 2020er-Jahren und damit zwei ganz unterschiedliche LEGO-Welten.
In den 1990er-Jahren standen klassische Themen wie Ritter, Piraten, Space Police, Aquazone, City und Technic im Mittelpunkt. Es gab weniger Spezialteile, dafür umso mehr Raum für die eigene Fantasie. Aus einem Piratenschiff konnte mit etwas Kreativität auch eine Raumstation entstehen. Die grossen LEGO-Kataloge luden zum Staunen und Träumen ein.
Heute erinnert LEGO zunehmend an Modellbau. Lizenzwelten wie Star Wars, Harry Potter oder Marvel, zahlreiche Spezialteile und detailreiche Modelle prägen das Sortiment. Grosse Sets mit Tausenden von Teilen werden nach detaillierten Anleitungen gebaut und anschliessend gerne als Schaustücke präsentiert.
Die Ausstellung zeigt damit nicht nur LEGO-Steine, sondern auch, wie sich das Bauen mit Bausteinen im Laufe der Zeit verändert hat: «LEGO der 90er war Baukasten im Kopf. Wenige Teile, viel Fantasie.» Heute hingegen wird aus Tausenden von Spezialteilen ein möglichst detailgetreues Modell.
Doch an diesem Sonntag dürfen auch die Besucher selbst kreativ werden: An einem grossen Tisch stehen LEGO-Steine bereit, mit denen Kinder und Erwachsene ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eigene Bauwerke gestalten können. Das Heimatmuseum und die Aussteller und Ausstellerinnen freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher.
EMANUELA MANZARI