Das Wetterjahr 2025 war geprägt von aussergewöhnlicher Wärme, regional stark variierenden Niederschlägen und frühen Vegetationsentwicklungen.
Auch 2025 zeigte sich: Die Landwirtschaft muss sich immer öfter auf starke Ausschläge einstellen – nicht ...
Das Wetterjahr 2025 war geprägt von aussergewöhnlicher Wärme, regional stark variierenden Niederschlägen und frühen Vegetationsentwicklungen.
Auch 2025 zeigte sich: Die Landwirtschaft muss sich immer öfter auf starke Ausschläge einstellen – nicht nur bei Hitze und Trockenheit, sondern auch bei Starkniederschlägen, Schneegrenze und Sonnenschein. Auf einen sehr milden Winter folgte ein aussergewöhnlich warmer Frühling, der vielerorts deutlich zu trocken ausfiel. Der Sommer gehörte erneut zu den wärmsten seit Messbeginn, brachte aber gleichzeitig grosse regionale Unterschiede beim Niederschlag – von rekordtrocken bis sehr nass. Der Herbst verlief temperaturmässig nahe am Durchschnitt, war beim Regen aber ebenfalls zweigeteilt: nördlich der Alpen häufig nass, inneralpin und im Süden eher trocken.
Milder Winter – im Norden teils nass, in den Bergen lokal schneeärmer
Der Winter 2024/25 gehörte im landesweiten Mittel mit Rang 9 zu den zehn mildesten seit Messbeginn. Mit -0,6 °C lag er 1,3 °C über der Norm von 1991 bis 2020 – besonders mild präsentierte sich der Februar. Beim Niederschlag zeigten sich Gegensätze: Nördlich der Alpen gab es gebietsweise überdurchschnittliche Summen, während es im Alpenraum vielerorts darunterblieb. In höheren Lagen blieb der Winterschnee lokal deutlich unter dem Durchschnitt.
Viertwärmster Frühling – verbreitet trocken, Vegetation klar voraus
Der Frühling 2025 war der viertwärmste seit Messbeginn. Gleichzeitig blieb der Niederschlag in weiten Gebieten unterdurchschnittlich. Für die Landwirtschaft bedeutete das vielerorts gute Bedingungen für Feldarbeiten, aber auch früh zunehmenden Druck auf die Wasserbilanz und teils eine beschleunigte Vegetationsentwicklung.
Sehr warmer Sommer – Hitzespitzen und grosse regionale Unterschiede
Der Sommer 2025 zählte zu den sieben wärmsten seit Messbeginn. Der Juni war landesweit der zweitwärmste seit Messbeginn und brachte viele Hitzetage. Der Juli unterbrach die Hitze mit eher kühlem, regional nassem Wetter, bevor im August die Wärme zurückkehrte. Beim Niederschlag zeigten sich erneut starke regionale Unterschiede.
Herbst nahe am Temperaturmittel – nördlich der Alpen oft nass
Der Herbst 2025 lag praktisch im Normbereich. Beim Niederschlag dominierten Gegensätze: Im Mittelland, in der Westschweiz und im Jura lagen die Summen verbreitet über der Referenz, während inneralpin und auf der Alpensüdseite vielerorts unterdurchschnittliche Werte registriert wurden.
LID.CH