Am letzten Freitag konnte eine Aadorfer Sekundarschulklasse den Rohbau des Schulhauses Nord und damit auch ihr Schulzimmer fürs dritte Sek-Jahr besichtigen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert.
Zusammen mit ihrem Lehrer Stefan Kümin konnte die Klasse ...
Am letzten Freitag konnte eine Aadorfer Sekundarschulklasse den Rohbau des Schulhauses Nord und damit auch ihr Schulzimmer fürs dritte Sek-Jahr besichtigen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert.
Zusammen mit ihrem Lehrer Stefan Kümin konnte die Klasse 2Ga der Sek Aadorf den neusten Stand des Umbaus des Schulhauses Sek Nord besichtigen. Das rund 50 Jahre alte Schulhaus wird zurzeit umfassend saniert. Die Schülerinnen und Schüler – sowie noch eine weitere Klasse – hatten ihr erstes Sek-Jahr im alten «Nord» verbracht, sind für das zweite ins Provisorium an der Schützenstrasse umgezogen und werden das dritte im neuen Schulhaus Nord verbringen.
Um 15.15 Uhr am vergangenen Freitag traf sich die Klasse vor dem Eingang mit Bauleiter Silas Hilpertshauser, der sie durch die sich noch im Rohbau befindenden Räume führte. Etwas abenteuerlich war der Einstieg, der über das Gerüst erfolgte.
Auf dem Vorplatz der künftigen neuen, überdachten Pausenhalle erklärte Hilpertshauser, wo der neue Eingang, die Verbindungsrampe zum anderen Schulhaustrakt oder der Lift hinkommen und wie die Fassade an den Bestand angepasst wird. «Die Grundrisse im Innern bleiben ähnlich», informierte er. Neu seien die Nasszellen. Diese erweckten das besondere Interesse einzelner Schüler. Auch bei den Vorbereitungsräumen für die Lehrpersonen sowie den Gruppenräumen – so auch beim Werk- und Technikraum – gibt es gemäss dem Bauleiter leichte Änderungen. Das vor einigen Jahren sanierte Dach sowie die Lüftungsanlagen bleiben erhalten. Auch der spezielle Bodenbelag und die Treppe in der Halle werden belassen. Ein schonender Umgang mit dem Bestand war eine Voraussetzung für diese Sanierung.
Neugierige Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler schauten sich interessiert um und stellten viele Fragen. Zum Beispiel, ob nun alles «Hightech» sei oder ob die Stromleitungen in die farbigen Leerrohre kämen, die überall aus den Wänden und Decken herausragen. Hier konnte einer der Schüler Auskunft geben, der gerade erst bei einem Elektriker geschnuppert hatte. Ihr Lehrer freute sich darüber, dass die Jugendlichen sich so neugierig zeigten.
Zum Schluss stand die Klasse in ihrem neuen Klassenzimmer und alle schienen sich wohlzufühlen. Der Raum wird hell und grosszügig sein, im Grundriss unverändert, jedoch mit neuen Glastüren und Fenstern, wie man sich vor Ort überzeugen konnte. Hier wird die Klasse gemäss dem Bauleiter zwischen den Sommer- und den Herbstferien einziehen können. Darauf freuen sich die Schülerinnen und Schüler, wie sie gegenüber der «Elgger/Aadorfer Zeitung» bestätigten. «Die Züglete findet voraussichtlich während des Schulbetriebs statt», sagte Lehrer Stefan Kümin.
Gute Erinnerungen ans Schulhaus Nord
Die «Elgger/Aadorfer Zeitung» war bei der Besichtigung mit dabei und fragte einzelne Schüler, was sie vom Umzug und dem neuen Schulhaus halten.
Freut ihr Euch auf dem Umzug und wenn ja, warum?
Cailean: «Ich freue mich auf den Einzug. In diesem Schulhaus habe ich viel erlebt. Daran habe ich gute Erinnerungen.»
Rico: «Auch ich habe schöne Erinnerungen ans Schulhaus Nord. Mein Vater ging schon hier zur Schule. Im Provisorium ist das Wasser nicht gut. Daher bin ich froh, dass wir es wieder verlassen können.»
Aras: «Ich freue mich auch auf den Umzug. Im Provisorium ist es zu laut. Im neuen Schulhaus wird alles besser sein, vor allem die Toiletten werden besser sein.»
BETTINA STICHER