Unter dem Titel «Menschlichkeit im digitalen Zeitalter» legen christliche Kirchen und Verbände in der Schweiz zehn ethische Leitlinien für den verantwortlichen Umgang mit KI vor. Ihr Massstab: die Würde des Menschen.
Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, ...
Unter dem Titel «Menschlichkeit im digitalen Zeitalter» legen christliche Kirchen und Verbände in der Schweiz zehn ethische Leitlinien für den verantwortlichen Umgang mit KI vor. Ihr Massstab: die Würde des Menschen.
Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS, die Schweizer Bischofskonferenz SBK, der Dachverband Freikirchen.ch, die Christkatholische Kirche der Schweiz und die Schweizerische Evangelische Allianz SEA legen gemeinsam zehn Leitlinien für einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz vor.
Im Zentrum steht eine gemeinsame christliche Überzeugung: Menschen sind Personen – von Gott geschaffen und angesprochen und in ihrer Würde unverfügbar. Technische Möglichkeiten müssen sich daran messen lassen, ob sie dem Wohl der Menschen und ihrer Mitwelt dienen.
Zehn Leitlinien für eine gestaltbare digitale Zukunft
Die Leitlinien verbinden Grundfragen des christlichen Menschenbildes mit konkreten Herausforderungen künstlicher Intelligenz. Sie halten fest:
Orientierung für Kirchen und Gesellschaft
Die Leitlinien richten sich an kirchliche Institutionen, Gemeinden und Werke. Zugleich verstehen sie sich als Beitrag zur breiteren gesellschaftlichen Debatte. Denn die Fragen, die KI aufwirft, reichen weit über die Technik hinaus: Wer entscheidet? Wem können wir vertrauen? Wo muss ein Mensch verantwortlich bleiben?
Die Leitlinien «Menschlichkeit im digitalen Zeitalter» sind ab sofort auf menschlichkeit-digital.ch zugänglich.
(MITG)
www.menschlichkeit-digital.ch