Kurz vor Schulbeginn sind fast alle Stellen für Klassenlehrpersonen besetzt. Den Gemeinden ist es gelungen, auch jene Stellen zu besetzen, für die sie während des Lehrpersonenmangels in den vergangenen Jahren auf Personen ohne Lehrdiplom zurückgreifen durften.
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Kurz vor Schulbeginn sind fast alle Stellen für Klassenlehrpersonen besetzt. Den Gemeinden ist es gelungen, auch jene Stellen zu besetzen, für die sie während des Lehrpersonenmangels in den vergangenen Jahren auf Personen ohne Lehrdiplom zurückgreifen durften.
Im Kanton Zürich beginnt am kommenden Montag das Schuljahr 2026/27. Kurz vor Schulbeginn konnte bis auf zwölf offene Stellen für alle 8222 Klassen eine Klassenlehrperson gefunden werden. Insgesamt sind per 10. August bei kantonsweit rund 20’000 Anstellungen noch 63 Stellen (das entspricht 0,3 Prozent) unbesetzt. Bei den schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind 20 Stellen noch nicht besetzt.
Den Gemeinden stehen verschiedene Massnahmen für die Besetzung der noch offenen Stellen zur Verfügung. Sie können zum Beispiel Vikariate einrichten, die Klassenbildung anpassen oder den Beschäftigungsgrad von Lehrpersonen erhöhen.
Stagnierende Schülerzahlen
Gemäss Prognose werden im Schuljahr 2026/27 etwas mehr als 162’000 Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Regelschule – also einen Kindergarten, eine Primar- oder Sekundarschule – im Kanton Zürich besuchen. Damit steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler erstmals seit dem Schuljahr 2008/09 insgesamt nicht mehr an. Die grossen Jahrgänge erreichen die Sekundarschule, die voraussichtlich bis zum Schuljahr 2030/31 weiterwächst.
(PD)