Aadorf stimmt am Wochenende des 27. September 2026 über den Baukredit für das neue Feuerwehr- und EW-Gebäude ab. Es ist höchste Zeit, einen nächsten Schritt zu machen. Besonders der Feuerwehr wird es am neuen Standort nicht an Motivation fehlen, dieses Argument wird immer ...
Aadorf stimmt am Wochenende des 27. September 2026 über den Baukredit für das neue Feuerwehr- und EW-Gebäude ab. Es ist höchste Zeit, einen nächsten Schritt zu machen. Besonders der Feuerwehr wird es am neuen Standort nicht an Motivation fehlen, dieses Argument wird immer wieder vergessen. Das vorliegende Projekt überzeugt mit einem Zweckbau, der Möglichkeit zu einer Erweiterung und seiner Lage. Die Kosten von 18.9 Millionen sind hoch. Mit Blick auf die «Komplettlösung» zusammen mit dem EW und allenfalls weiteren Bedürfnissen der Gemeinde hält dieses Projekt für die nächsten Jahrzehnte mit Wachstum in der Gemeinde aber stand. Mit der bereits erfolgreich abgetragenen, zu hohen Schuldenlast der Gemeinde ist die Finanzierung, ohne Gesamtbetrachtung mit der Volksschulgemeinde, zu stemmen.
Das Gebäude am jetzigen Standort soll vor einer aufwändigen Renovation veräussert werden, das macht Sinn und gibt klare Verhältnisse. Die Werke sind in der Zukunft gefordert, sich auf den Grundauftrag zu konzentrieren. Investitionen in die Infrastruktur müssen umsichtig und machbar geplant werden. Um die Investition nicht einseitig auf Grossnutzer von Strom und Wasser abzuwälzen, muss sich die Gemeinde mit den Werken allenfalls auf neue Wege begeben. Damit sollte es in den nächsten Jahren möglich sein, die vor drei Jahren eingeführten, zusätzlichen 6 Steuerprozente zum Schuldenabbau wieder auf das Niveau von 55 Prozent zu senken. Ich stimme JA.
UELI GRAF, KANTONSRAT, HÄUSLENEN