Nach der sehr kompetenten Vorstellung der Botschaft zum Baukredit durch Vize-Gemeindepräsident Stefan Mühlemann wurden verschiedene Aspekte der Vorlage intensiv diskutiert. Die im Vergleich zu Bauten in der Privatwirtschaft doch hohen Kosten wurden kritisch beurteilt. Der Platzbedarf ...
Nach der sehr kompetenten Vorstellung der Botschaft zum Baukredit durch Vize-Gemeindepräsident Stefan Mühlemann wurden verschiedene Aspekte der Vorlage intensiv diskutiert. Die im Vergleich zu Bauten in der Privatwirtschaft doch hohen Kosten wurden kritisch beurteilt. Der Platzbedarf des EW mit Blick auf deren Tätigkeiten im Bereich der Installationen, die auch durch die Privatwirtschaft abgedeckt werden könnten, führten zu Diskussionen. Dass dieses Projekt für die nächsten 40 bis 50 Jahre den Bedarf der Gemeinde im Wachstum abdeckt, wird positiv gesehen.
Zukünftige Bedürfnisse der Gemeindewerke im Rahmen einer Konzentration an einem Standort sollten mit diesem Bauprojekt abgedeckt werden können. Mit der bereits erfolgreich abgetragenen Schuldenlast der Gemeinde ist die Finanzierung, ohne Gesamtbetrachtung mit der Volksschulgemeinde, zu stemmen. Allerdings zeigten die vielen Wortmeldungen, dass die zusätzlichen 6 Steuerprozente für den Schuldenabbau so schnell als möglich zurück auf den alten Steuerfuss von 55 Prozent geführt werden sollten. Ebenfalls zeigt sich mit Blick auf weitere Investitionen, dass eine Einheitsgemeinde mit einer gemeinsamen Planung in den strategisch wichtigen Ebenen wie bei den Liegenschaften, Geldbeschaffung und der Verwaltung durchaus Vorteile hätte. Ohne Gegenstimme, mit einer Enthaltung wurde die JA-Parole beschlossen.
UELI GRAF, HÄUSLENEN