Vom 6. bis 10. Juli herrscht auf den Aadorfer Fussballplätzen Hochbetrieb. 192 Kids im Alter von 4 bis 14 Jahren haben die erste Ferienwoche ihrer Vorliebe gewidmet. Das Camp setzt auch auf gelebte Inklusion. Joel übernimmt dabei erstmals zusätzlich die Rolle des Co-Trainers.
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Vom 6. bis 10. Juli herrscht auf den Aadorfer Fussballplätzen Hochbetrieb. 192 Kids im Alter von 4 bis 14 Jahren haben die erste Ferienwoche ihrer Vorliebe gewidmet. Das Camp setzt auch auf gelebte Inklusion. Joel übernimmt dabei erstmals zusätzlich die Rolle des Co-Trainers.
Die sengenden Sonnenstrahlen, verbunden mit den hohen Temperaturen, vermögen dem 18-Jährigen keinen Einhalt zu gebieten. Gut gelaunt und beispielhaft erfüllt der Teenager die beiden Rollen als Teilnehmer und Schüler. Als Hauptverantwortlicher führt jedoch nach wie vor Bernd Voss das Zepter, unterstützt von Tanja Rudolphi.
Wie verständnisvoll sie mit der Beeinträchtigung umgehen, ist beeindruckend. Seit fast zwei Jahrzehnten leiten sie erfolgreich das Sommercamp in Aadorf. Die eine als Administratorin und Trainerin, der andere als treibende Kraft auf dem Feld, wo dessen Motivationskünste immer wieder verblüffen.
Bewährtes Programm
Erstmals sind die Anmeldungen über den Sportclub Aadorf erfolgt. Die meisten stammen aus dem Thurgau und dem angrenzenden Kanton St. Gallen. Dass unter den 192 Anmeldungen nur 15 Mädchen waren, mag allerdings etwas überraschend sein. Nicht aber die Einsatzfreude, Begeisterung und der Lernwille, wie ein Augenschein eindrücklich offenbarte.
Das Programm schien auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten zu sein. Champions League, Mini-WM 2026, SoccerRobics und TecRobics sowie das Bundesliga-Turnier heizten die Wettkampflust an. Beim Kids-Parcours wurden auch die Eltern einbezogen. Für die viereinhalb Tage verrechnete die «11 teamsports Academy» 339 Franken. Darin enthalten waren die Abgabe von Trikots, Hosen, Stulpen, Ball, Campbeutel, vier Mittagessen sowie Urkunden und Pokale.
(MITG)