Mit Freude hat unser Dorf kürzlich ein Jubiläum sowie die Gewerbeausstellung unter dem gelungenen Motto «Bänkli» gefeiert. Überall wurde zusammengesessen, geplaudert und gelacht – genau das, was eine Sitzbank eben ermöglichen soll: Begegnungen ...
Mit Freude hat unser Dorf kürzlich ein Jubiläum sowie die Gewerbeausstellung unter dem gelungenen Motto «Bänkli» gefeiert. Überall wurde zusammengesessen, geplaudert und gelacht – genau das, was eine Sitzbank eben ermöglichen soll: Begegnungen schaffen.
Am Samstagabend sorgte dann die Stubete Gäng für Stimmung. Ihr Lied «Bänk i d’Luft» – ein Reisser. Offenbar hat jedoch jemand das Motto und den Liedtext etwas zu wörtlich genommen.
In der Nacht wurde nämlich unsere schöne Gartenbank entwendet und beschädigt. Glücklicherweise ist sie inzwischen wieder aufgetaucht – leider nicht mehr im ursprünglichen Zustand. Besonders schade daran: Die Bank wird regelmässig von älteren Menschen genutzt, die auf ihrem Spaziergang zum Entenweiher gerne kurz verschnaufen oder ein Schwätzchen halten.
Leider handelt es sich dabei bereits um den zweiten Vorfall innerhalb weniger Monate. Das stimmt nachdenklich. Denn irgendwann stellt sich unweigerlich die Frage, ob man die Bank überhaupt noch stehen lassen soll. Und das wäre wirklich bedauerlich – vor allem für jene Menschen, die sich nicht mehr so leicht tun mit langen Wegen ohne Sitzgelegenheit.
Darum eine kleine Erinnerung an alle Nachtschwärmer und selbsternannten Bänkli-Akrobaten: Es heisst «Hebed EUI Bänk i d’Luft» – nicht unsere.
Mit der Hoffnung, dass unsere Bank künftig wieder dort bleibt, wo sie hingehört: am Wegrand und nicht auf Abwegen.
MARTINA UND MARKUS BLÖCHLIGER, ELGG