Mit dem nahenden Herbst beginnt die Wander- und Ausflugszeit. Gleichzeitig bringt die kältere und dunklere Jahreszeit zahlreiche Gefahren für Haustiere mit sich – von Verkehrsunfällen in der Dämmerung bis hin zu Vergiftungen durch Frostschutzmittel. Die Susy Utzinger ...
Mit dem nahenden Herbst beginnt die Wander- und Ausflugszeit. Gleichzeitig bringt die kältere und dunklere Jahreszeit zahlreiche Gefahren für Haustiere mit sich – von Verkehrsunfällen in der Dämmerung bis hin zu Vergiftungen durch Frostschutzmittel. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) ruft TierhalterInnen deshalb zu besonderer Achtsamkeit auf und gibt Tipps, wie Mensch und Tier sicher durch die Herbstmonate kommen.
Mit kürzeren Tagen steigt das Risiko von Verkehrsunfällen. Haustiere sind in der Dämmerung kaum sichtbar. «Hundehalter tun gut daran, sich und ihre Vierbeiner mit Leuchthalsbändern oder reflektierenden Leinen sichtbar zu machen. Das sieht nicht nur hübsch aus, es kann Leben retten», betont Susy Utzinger.
Auch für Katzen gibt es reflektierende Accessoires.
Sinkende Temperaturen verleiten Katzen, sich in Motor- oder Radkästen zu verstecken. Ein kurzes Klopfen auf die Motorhaube vor der Abfahrt kann Leben retten. Ebenso gefährlich ist Frostschutzmittel: Die Flüssigkeit riecht und schmeckt für Katzen verlockend, ist aber bereits in kleinsten Mengen tödlich – ein Esslöffel kann genügen. Laut Tierspital Zürich zählen Vergiftungen mit Ethylenglykol (Frostschutzmittel) zu den am häufigsten behandelten Fällen. Verschüttete Tropfen oder Pfützen müssen deshalb sofort entfernt werden.
Meerschweinchen, die sich im Sommer mit frischem Grün versorgen, benötigen im Winter zusätzliche Vitamin-C-Quellen – etwa durch spezielles Grünfutter oder Vitamintropfen.
Auch im Alltag kommt es zu vielen Zwischenfällen: Laut Suva ereignen sich jährlich rund 40 600 Freizeitunfälle mit Tieren, davon circa 4500 mit Katzen und 6000 mit Hunden. Die Behandlungskosten betragen im Schnitt 1800 Franken pro Katzenunfall, bei Hunden bis zu 5300 Franken.
SUSY UTZINGER, STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ
Praktischer Begleiter: Erste Hilfe für Hund und Katze
Damit TierfreundInnen im Notfall vorbereitet sind, hat die SUST die kostenlose Broschüre «Erste Hilfe für Hund und Katze» entwickelt. Sie beschreibt die wichtigsten Massnahmen bei Verletzungen und sollte stets griffbereit im Auto, im Wanderrucksack oder zu Hause liegen.
Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen und der richtigen Vorbereitung kommen TierfreundInnen und ihre Schützlinge sicher durch die dunkle Jahreszeit», so Utzinger.
Weitere Informationen sowie die Gratis-Broschüre sind erhältlich auf:
susyutzinger.ch