Unter dem Titel «Glücklichsein» stellten sieben Konfirmanden und eine Konfirmandin am vergangenen Sonntag ihre Beiträge zu ihrer Konfirmationsfeier vor. Eine gar kleine Truppe, um eigenständig eine ganze Feier vorzubereiten und durchzuführen. Klein, aber oho!
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Unter dem Titel «Glücklichsein» stellten sieben Konfirmanden und eine Konfirmandin am vergangenen Sonntag ihre Beiträge zu ihrer Konfirmationsfeier vor. Eine gar kleine Truppe, um eigenständig eine ganze Feier vorzubereiten und durchzuführen. Klein, aber oho!
Eine schlichte, stimmige Feier haben die jungen Leute für ihre Konfirmation vorbereitet. Sie machten sich Gedanken darüber, was es dazu braucht, glücklich zu sein. Um der Sache auf den Grund zu gehen, haben sie im Flecken Elgg bei zufälligen Passanten nachgefragt. Die einen fanden, man müsse das Leben einfach geniessen, andere nannten Familie, Freunde, Frieden und genügend Geld. Auch im Klassenverband überlegten sie, was Glücklichsein für sie persönlich bedeutet. Ein eigenes Motorrad wäre cool! Sich dieses jedoch selbst zu erarbeiten, jeden Rappen zu sparen, das sei echtes Glück! Etwas aus eigener Kraft zu erarbeiten, macht erst richtig glücklich! Familie und Freunde, Gesundheit und keine schwerwiegenden Sorgen, tragen zum Glücklichsein bei. In einem friedlichen Land, ohne Krieg, leben zu dürfen ist ein Privileg, das von den Jugendlichen dankbar erwähnt wurde.
Eine zweite Chance
Mit einem gelungenen Sketch veranschaulichten die Jugendlichen, was es bedeutet, eine zweite Chance zu bekommen. Auf einem Krankenbett liegt ein schwerkranker Patient. Seine Lage ist hoffnungslos, der Arzt kann ihm nicht mehr helfen – er stirbt und kommt im Himmel wieder zu sich. Hoch oben von der Kanzel heisst ihn Gott willkommen. Der verstorbene Patient hätte jedoch auf der Erde bei einem Freund noch etwas gut zu machen. Gott gibt ihm eine zweite Chance. Zurück auf der Erde, entschuldigt sich der Schuldbewusste bei seinem Freund. Sie versöhnen sich und gehen in freundschaftlicher Umarmung von der Bühne. Etwas unwahrscheinlich die Geschichte, die uns aber daran erinnert, schon zu Lebzeiten Frieden zu schliessen. Auch Friedenschliessen macht letztlich glücklich.
Gute Texte und die passende Musik
Tiefgründig, überlegt und echt die Texte! Nachdenklich stimmend, aber auch Glück verheissend. Mit ihrem eigens verfassten Gedicht, verliehen Dichterin und Dichter ihrer Feier das Pünktchen auf dem «i». Auch Musik darf nicht fehlen bei einem festlichen Anlass. Dank Organistin Magda Oppliger-Bernhard, die auf der Orgel und am Flügel den Gottesdienst mit modernen Rhythmen begleitete, wurde die Feier zu einem musikalischen Fest für die Konfirmanden, die Familien und die ganze Festgemeinde.
Worte zum Abschied
Etwas wehmütig stimme es ihn jeweils, die jungen Leute am Ende des Konf-Jahres ziehen zu lassen, meinte Pfr. Gruden zum Abschied. Die Jugendlichen seien ihm im Lauf des Jahres wirklich ans Herz gewachsen. Nicht ohne Humor und mit viel Empathie riet er den jungen Erwachsenen ihre Talente zu nutzen und wünschte ihnen auf ihrem Lebensweg alles Gute und Gottes reichen Segen, in der Hoffnung seine «Könfis» nicht ganz aus den Augen zu verlieren.
CHRISTA HUG
Happiness
Die Fröhlichkeit in unserer Welt, die sich nicht in Grenzen hält. Viele suchen vergeblich danach und träumen der Fröhlichkeit noch immer nach.
Gib deine Hoffnung niemals auf. Laufe immer weiter hinauf. Wenn du ganz oben angekommen bist und deinen Kummer endlich vergisst.
Wirst du oben ein Lichtlein sehn. Dann wirst du endlich verstehn, dein Glück war eigentlich so nah, bei Familie und Freunden war es ja.
Manchmal ist das Glück näher als man denkt. Der Mensch in der Nähe, ist derjenige, der’s schenkt. Wenn du es selbst gefunden hast, hilf anderen und nimm ihnen ein Stück Last.
KONFIRMANDENKLASSE ELGG,
SONNTAG, 3. MAI 2026