Gute Nachrichten an der Kirchgemeindeversammlung
16.05.2026 Aadorf, AawangenKürzlich fand die Kirchgemeindeversammlung der evangelischen Kirche Aadorf-Aawangen statt. Diese schliesst mit einer positiven Rechnung. Die drei kandidierenden Synodalen wurden wieder gewählt. Eine Projektgruppe kümmert sich um ein Kreuz in der Kirche.
Der Missbrauch von ...
Kürzlich fand die Kirchgemeindeversammlung der evangelischen Kirche Aadorf-Aawangen statt. Diese schliesst mit einer positiven Rechnung. Die drei kandidierenden Synodalen wurden wieder gewählt. Eine Projektgruppe kümmert sich um ein Kreuz in der Kirche.
Der Missbrauch von Religion zur Ausübung von Macht widerspreche dem eigentlichen Wesen des Glaubens. Dennoch würden derzeit viele politische Akteure weltweit auf religiöse Argumente zurückgreifen, um ihre Positionen zu legitimieren. Mit diesen Gedanken leitete Pfarrer Steffen Emmelius in die Kirchgemeindeversammlung ein. Gott lasse sich nicht vereinnahmen, er stelle sich dagegen. So würden auch wir aufgefordert, nicht alles einfach zu glauben, sondern selbst zu prüfen, was stimmt, und zu widersprechen, wenn der Glaube missbraucht wird. «Echter Glaube stellt sich nicht auf die Seite der Mächtigen, sondern auf die Seite der Wahrheit.»
Die Ressortverantwortliche Finanzen, Seraina Lansel, führte einmal mehr souverän durch die Rechnung. Diese präsentiert einen Ertragsüberschuss von rund 91’000 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von rund 110’000 Franken. Das positivere Ergebnis kam aufgrund von höheren Steuereinnahmen von etwa 165’000 Franken und den unter dem Budget liegenden Aufwandspositionen zustande. Die höheren Steuereinahmen sind auf die juristischen Personen zurückzuführen, die schwierig abzuschätzen sind und von der politischen Gemeinde tiefer geschätzt wurden.
Wahlen der Synodalen
Als nächstes standen die Wahlen der Synodalen an. Bisher hatte die evangelische Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen vier Sitze, aufgrund der sinkenden Mitgliederzahlen sind für die nächste Legislatur nur noch drei Sitze gesetzt. Eva Boss stellte sich nach zwölf Jahren nicht mehr zur Wahl. Die drei Kandidierenden Susanne Eggimann, Steffen Emmelius und Stefan Kormann wurden wieder gewählt.
Als Revisor trat Albert Keller nach 16 Jahren zurück. Für ihn wurde Tino Reifler, ehemaliges Kirchenvorsteherschaftsmitglied und beruflich in der Finanzbranche aktiv, einstimmig gewählt.
Projekt Kreuz in der Kirche
In jüngster Zeit wurde von verschiedenen Kirchenbürgerinnen und Kirchenbürgern wiederholt der Wunsch nach einem Kreuz in der Kirche geäussert. Diesem Anliegen hat sich nun eine eigens eingesetzte Projektgruppe angenommen. An der Versammlung konnte bereits ein Modell des «Kreuzes im Licht», entworfen von Flavio Zehnder, präsentiert werden. Der Vorschlag wurde nach Rückfragen und deren Beantwortung insgesamt positiv aufgenommen und wohlwollend beurteilt. Die nächsten Schritte zur Umsetzung des Projekts werden nun in die Wege geleitet.
Der in der Botschaft gedruckte Jahresbericht zeigt die Stationen des Lebens, welche auch mit einem kirchlichen Fest verbunden werden können. Auch in nächster Zeit stehen einige kirchliche Anlässe auf dem Programm, sei es der Gottesdienst in der Badi, der Stationengottesdienst, bei welchem die Besuchenden in verschiedenen Angeboten generationsübergreifend verbunden bleiben, das Sommerfest und diverse Anlässe für alle Altersgruppen.
Im Anschluss an die Versammlung lud der Präsident wie gewohnt die Anwesenden zu einem gemütlichen Apéro und Austausch ein.
MATTHIAS DIEZ
