Dem Einwohner-Verein Aadorf ist es wiederum gelungen, die Feier am Vorabend des 1. August würdig und publikumsnah ins Trockene zu bringen.
Das Wetter hielt sich am vergangenen Freitagabend bis über Mitternacht bei grösster Hitze gut. Stefan Bannwart, Präsident des ...
Dem Einwohner-Verein Aadorf ist es wiederum gelungen, die Feier am Vorabend des 1. August würdig und publikumsnah ins Trockene zu bringen.
Das Wetter hielt sich am vergangenen Freitagabend bis über Mitternacht bei grösster Hitze gut. Stefan Bannwart, Präsident des Einwohner-Vereins Aadorf, eröffnete gutgelaunt die Feier auf dem Gemeindeplatz. Wie gewohnt schmissig und in leichter Sommerbekleidung, gestaltete die Musikgesellschaft Aadorf mit diversen Stücken ihren Auftritt und leitete dann zur Nationalhymne über, die vom Publikum ehrerbietend stehend gesungen wurde.
Bedeutung der Vereine hervorgehoben
Als Festredner trat sodann Christian Bannwart auf. Er selbst stammt aus der Gemeinde und wirkt beruflich als Chef des Eishockeyclubs HC Thurgau. Mit seiner beruflichen Erfahrung hat er den Schwerpunkt der Rede nicht nur auf den Sport, sondern allgemein auf die Bedeutung der Vereine als Kleinzellen in unserer Schweiz gelegt. Gemeinschaft und Lebensschule sind wichtige Funktionen der Vereine.
Zudem bewiesen die beiden Weltmeisterschaften im Sport, dass sich die Nation dafür begeistern kann: so geschehen im Fussball in Übersee, sowie anlässlich der Eishockeymeisterschaft in der Schweiz, wo das rot bekleidete Publikum gemeinsam mit der «Venus vo Bümpliz» unsere Nationalmannschaft anfeuerte.
Bannwart unterstrich, dass in den Vereinen die ehrenamtliche und die Freiwilligenarbeit voll zum Tragen kommen. Aktuell beim Einwohner-Verein, bei dem an diesem Anlass doch gut fünfzig Personen zum Gelingen des Festes mitgeholfen haben.
Auch wieder stehend, haben die Festbesucher sodann mit musikalischer Begleitung das Thurgauerlied gesungen, um sich anschliessend wieder dem Kulinarischen zu widmen: Ghackets mit Hörnli und Öpfelmues, Würste vom Grill usw.
Attraktionen für die Kinder
Neben der Hüpfburg gab es für die Kinder sodann noch zwei Animationen: die beliebte Tanzparty auf der Bühne mit Samia Brändle sowie einen Lampionumzug, dieses Jahr mit elektrischen Birnen anstelle von Fackeln. Am Ziel durften die Kinder einen 1.-August-Weggen entgegennehmen und sogar den Lampion behalten.
Wettbewerb für die Erwachsenen
Für die Erwachsenen war der Wettbewerb gedacht, elf Fragen mit der Auflösung LUETZELMURG. Der Gesamtwert von tausend Franken wurde in Form von Aadorfer Vreneli von den in der informativen Festbroschüre inserierenden Gewerbebetrieben gespendet. Bei der Auflösung nachts um 11 Uhr gewann Rico Töldener den ersten Preis. Pech hatten 13 Personen, die das Fest vorher schon verlassen hatten und somit die Gutscheine an weitere Teilnehmer gingen.
Mit dem Barbetrieb im Gemeindezentrum ging dann das gelungene Fest in die Endrunde. Was für ein Glück, waren die wesentlichsten Aufräumarbeiten im Aussenbereich erledigt, denn um punkt ein Uhr am 1. August setzte der ersehnte prasselnde Regen ein.
DIETER LANG