Am vergangenen Samstag fand im Gemeinde- und Kulturzentrum Aadorf der Neuzuzügeranlass statt. Gemeinderat Patrick Meyer hiess im Namen des gesamten Gemeinderats alle Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger herzlich willkommen.
Eingeladen waren rund 740 Personen, die innerhalb der ...
Am vergangenen Samstag fand im Gemeinde- und Kulturzentrum Aadorf der Neuzuzügeranlass statt. Gemeinderat Patrick Meyer hiess im Namen des gesamten Gemeinderats alle Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger herzlich willkommen.
Eingeladen waren rund 740 Personen, die innerhalb der letzten zwei Jahre nach Aadorf gezogen sind. Rund 90 von ihnen folgten der Einladung und nahmen am Anlass teil. Patrick Meyer zeigte sich überzeugt, dass den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern Aadorf ebenso gut gefallen werde wie ihm selbst.
Meyer erläuterte, dass der Kanton Thurgau seit 2011 neu in fünf Bezirke beziehungsweise Regionen eingeteilt ist. Jede Gemeinde im Kanton gehört dabei einer Regio-Gruppe an. Aadorf zählt zur Regio Frauenfeld. Verkehrstechnisch liege Aadorf in einer guten Lage. Mit dem öffentlichen Verkehr bestünden gute Verbindungen zu den grossen Städten sowie zum Flughafen Zürich.
Abgerundet werde das Angebot durch kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Anlässe. Dazu zählen das Freibad Heidelberg, das Hallenbad sowie der Vita Parcours und die Waldhütten in der Umgebung. Ergänzt wird das Angebot durch die Schulen, die Gemeindebibliothek, die Industrievereinigung sowie den Gewerbeverein.
Gemeinde im Wandel
Die politische Gemeinde Aadorf besteht in ihrer jetzigen Form seit 1996 und zählt aktuell rund 10’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Trotz dieser Grösse heisse man noch immer Aadorf und nicht «Aastadt», schmunzelte Meyer. Er wies zudem auf die nächste Gemeindeversammlung vom 9. Dezember sowie auf die Aadorfer Nacht vom 20. November hin. An diesem Abend werden Vereine und freiwillige Helferinnen und Helfer geehrt und verdankt.
Jeder Ortsteil verfüge über ein eigenes Schulhaus, die Oberstufe bleibe jedoch zentral in Aadorf.
Anschliessend stellte Meyer zunächst die verschiedenen Kirchen der Gemeinde vor: die evangelische Michaelskirche in Aawangen, die evangelische Kirche Aadorf-Aawangen, die katholische Kirchgemeinde Aadorf-Tänikon sowie die Viva Kirche. Danach ging er auf weitere Besonderheiten der Gemeinde ein, darunter den Weinberg in Ettenhausen, wo der Männerchor den bekannten «Ettehuser Sängerwy» produziert, den Dorfladen in Guntershausen sowie den Eisweiher in Weiern.
Meyer stellte den Gemeinderat vor und wies darauf hin, dass im Frühling Neuwahlen anstehen. Anschliessend informierte er über die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und gab einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr Aadorf. Auch das Elektrizitätswerk (EW) der Gemeinde wurde näher erläutert. Zudem verwies Meyer auf die Abstimmung vom 26. September sowie auf weitere Abstimmungen am kommenden Sonntag.
Vereine und Parteien im Fokus
Insgesamt präsentierten sich 24 Vereine und Institutionen den Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern. Der Gemeinderat bedankte sich bei allen Teilnehmenden für ihr Mitwirken sowie für die Organisation des Anlasses. Auch die politischen Parteien der Gemeinde wurden vorgestellt.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde grilliert. Zur Auswahl standen eine Wurst oder ein vegetarisches Schnitzel. Patrick Meyer bedankte sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei Peter Ronner, Leiter des Amts für Kultur, Freizeit und Sport, für die Organisation des Anlasses.
EMANUELA MANZARI