In den Wechseljahren nimmt die Östrogenproduktion ab und kann typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen verursachen. Darüber hinaus hat der Rückgang des Östrogenspiegels aber noch weitere Auswirkungen auf ...
In den Wechseljahren nimmt die Östrogenproduktion ab und kann typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen verursachen. Darüber hinaus hat der Rückgang des Östrogenspiegels aber noch weitere Auswirkungen auf den weiblichen Körper: Er beeinflusst auch die Gesundheit der Blutgefässe und damit das Herz-Kreislauf-System insgesamt.
Ein normaler Östrogenspiegel unterstützt die Elastizität der Blutgefässe und eine normale Durchblutung. Sinkt der Östrogenspiegel, kann die Gefässelastizität abnehmen, was die Durchblutung beeinträchtigen und damit auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann.
Zu den zentralen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen Übergewicht sowie ein übermässiger Konsum von Fett, Zucker und Salz. Eine ausgewogene Ernährung ist daher eine wesentliche Grundlage für die Herz- und Gefässgesundheit.
Besonders empfehlenswert sind: Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte – reich an Ballaststoffen; Nüsse – liefern hochwertige, ungesättigte Fettsäuren; Obst und Gemüse – versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Zu diesen sekundären Pflanzenstoffen gehören auch Polyphenole wie Flavanole. Sie kommen unter anderem in Kakaobohnen vor und können die Elastizität der Blutgefässe unterstützen sowie zu einem normalen Blutfluss beitragen.
Neben einer ausgewogenen Ernährung und gezielter Ergänzung hilft im Alltag: regelmässige Bewegung, ausreichend trinken, Pausen zum Stressabbau, Verzicht auf Rauchen und Alkohol.
MEINEGESUNDHEIT.CH