Frühlingsreise der Seniorenvereinigung Elgg
06.06.2026 ElggAm 28. Mai begab sich die Seniorenvereinigung Elgg und Umgebung auf ihre Frühlingsreise. Dieses Mal führte die Reise an den Lünersee in Vorarlberg, Österreich.
Der Doppelstock-Bus von Knöpfel-Reisen stand um 7.30 Uhr bereit zum Einstieg. Der Beginn der Reise war ...
Am 28. Mai begab sich die Seniorenvereinigung Elgg und Umgebung auf ihre Frühlingsreise. Dieses Mal führte die Reise an den Lünersee in Vorarlberg, Österreich.
Der Doppelstock-Bus von Knöpfel-Reisen stand um 7.30 Uhr bereit zum Einstieg. Der Beginn der Reise war beim Lindenplatz um 7.50 Uhr. Präsident Albert Merz war auch schon da, um die 69 Teilnehmenden auf der Teilnehmerliste abzustreichen. Weitere Halte waren Ritschberg und Bahnhof Elgg. Schliesslich fuhr der Car mit 68 Reiselustigen ab. Die erste Etappe führte nach Matzingen auf die Autobahn A1 bis Widnau zum Restaurant Backstube. Hier standen Kaffee und Gipfeli bereit.
Eine Stunde später ging die Fahrt weiter über die Grenze nach Diepoldsau, Österreich, bis Bludenz. Von hier führte die Route ins Brandnertal. Brand wurde durchfahren, auch wurde es etwas enger für den Chauffeur, bis zur Talstation der Gondelbahn Lünersee. Dort holten Willy Dähler und Albert Merz die Billette für die Gondelbahn. Der Rest musste beim Bus warten. Da die Kabine 60 Plätze hat, brauchte es zwei Gondeln, bis alle oben waren. Genau richtig kam die Reisegruppe im Bergrestaurant Douglass Hütte an, denn etwas Hunger war bereits vorhanden.
Sonne und genügend Zeit
Auf fast 2000 Metern war das Wetter sonnig, dazwischen zogen einige Wolken auf. Es fanden alle einen Platz und das freundliche Personal nahm sofort die Getränkewünsche auf. Als alle eingedeckt waren, wurde das Mittagsmenü serviert: Gemüsesuppe, Wienerschnitzel vom Schwein mit Pommes. Als Vegi-Menü gab es Käsespätzle mit Kartoffelsalat in einem Glas. Es mundete allen hervorragend. Nach einer kleinen Pause gab es Dessert, Apfelstrudel, leider ohne Vanillecreme. Für einige brauchte es zum Kaffee noch einen Seitenwagen «Marillen-Schnaps».
Anschliessend hatte man Zeit, einen Spaziergang zu machen oder gemütlich zusammen zu sitzen bei einem oder mehreren Getränken. Die Abfahrt des Busses war auf 15.30 Uhr festgelegt, somit musste jeder selbst schauen, genug früh die Gondel zu nehmen, da es nur eine hat.
Alle schafften es, zur rechten Zeit beim Bus zu sein, und der Chauffeur konnte um 15.30 Uhr losfahren. Es führte die Reisenden durchs Brandnertal zurück über Bludenz, Feldkirch, Gams nach Wildhaus zum Restaurant Sonne. Alle hatten bereits wieder Durst und auch das Stile Örtchen war beliebt.
Abenteuerliche Heimreise
Frisch gestärkt konnte die Fahrt durchs Toggenburg nach Hause angetreten werden. Aber es gab einige Tücken. Kurz nach Stein stand eine Person mit Warnweste auf der Strasse und hielt den ganzen Verkehr auf. Er teilte mit, es habe einen Unfall vor Nesslau gegeben und die Strasse sei gesperrt. Der Chauffeur musste wenden und in Stein rechts abbiegen. Die Route führte über Au Laad, Egg Laad nach Krumenau. Diese Strasse ist so eng, dass mit Personenwagen nicht gekreuzt werden kann. Es gab mehrere Haarnadelkurven, wo der Chauffeur die letzten Zentimeter brauchte. Eine war so eng, dass er in der Kurve zwei Mal zurücksetzen musste. Einigen Fahrgästen wurde es etwas mulmig.
Doch der Chauffeur schaffte es, und die Reisenden erreichten Nesslau ohne weitere Probleme, was zu einem spontanen Applaus anregte. Nun ging es direkt zu den Ein- und Ausstiegsorten. Mit einer halben Stunde Verspätung erreichte der Bus um 19.30 Uhr Elgg.
Willy Bähler meinte, er habe es erreicht, dass das Wetter gut sei. Alle Teilnehmenden konnten einen schönen Reisetag geniessen. Und der Chauffeur hat es geschafft, mit seiner guten ruhigen Fahrt alle zu begeistern. Hier einen herzlichen Dank an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben, Willy Dähler für die Organisation, Silvia Dähler für die Namensschilder mit Menü-Wahl, Albert Merz mit seiner Klickmaschine für die Kontrolle. Nicht zu vergessen die Gemeinde und die beiden Kirchen, die dem Verein einen Obolus zukommen liessen, was die Reise etwas verbilligte.
GERHARD HOFER



