Freibad Heidelberg blickt auf Rekordsaison zurück
08.10.2026 AadorfRund 38’000 Badegäste, ein dreitägiges Jubiläumsfest und eine unfallfreie Saison: Peter Ronner, Leiter des Aadorfer Amtes für Kultur, Freizeit und Sport, zieht Bilanz.
Die Badesaison 2026 im Freibad Heidelberg in Aadorf ist zu Ende. Für Peter Ronner, Leiter ...
Rund 38’000 Badegäste, ein dreitägiges Jubiläumsfest und eine unfallfreie Saison: Peter Ronner, Leiter des Aadorfer Amtes für Kultur, Freizeit und Sport, zieht Bilanz.
Die Badesaison 2026 im Freibad Heidelberg in Aadorf ist zu Ende. Für Peter Ronner, Leiter des Amtes für Kultur, Freizeit und Sport, fällt das Fazit klar aus: Infolge des heissen und trockenen Sommers gab es eine sehr gute Saison mit vielen Besucherinnen und Besuchern.
Insgesamt zählte das Freibad in diesem Jahr etwa 38’000 Badegäste. Im Vorjahr waren es rund 32’000, was einem Plus von etwa 6000 Besuchern entspricht. «Seit ich für die Bäder verantwortlich bin, also seit 2018, kann ich mich nicht erinnern, dass wir so viele Besucher im Freibad hatten», erklärt Ronner.
Der besucherstärkste Tag war der 27. Juni, als 1206 Personen in der Anlage waren. Der Juni war insgesamt der stärkste Monat, mit einigen Tagen über der Marke von 1000 Personen. Abgesehen von diesen Rekordtagen verteilten sich die Besucherströme laut Ronner sehr gut. In den Sommerferien war es naturgemäss ruhig, da viele Familien in den Ferien waren. Ansonsten lagen die Besucherzahlen immer etwas höher als im Vorjahr.
Bei den Saisonabonnementen ist ein Vergleich mit dem Vorjahr schwierig, da diese meist im Vorverkauf gekauft werden, wenn noch nicht bekannt ist, wie das Wetter wird. Es seien aber sicher einige mehr verkauft worden als im Vorjahr. Die genaue Zahl der Einzeleintritte kann der Leiter des Amtes für Kultur, Freizeit und Sport noch nicht beziffern, auch hier sei es aber eine sehr gute Saison gewesen.
Trockenheit als Herausforderung
Die besondere Herausforderung waren die hohen Temperaturen und die Trockenheit. Irgendwann musste entschieden werden, wie weit man die Anlage bewässern wollte und konnte. Schliesslich beschränkte man sich auf die neuen Bäume, da diese ohne Bewässerung abgestorben wären.
Im Einsatz standen drei Festangestellte und sieben Teilzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Die Badegäste waren grundsätzlich zufrieden mit der Arbeit des Teams. Die Anlage ist bekannt für ihren natürlichen Schatten unter den Bäumen, was den Verantwortlichen von den Gästen immer wieder mitgeteilt wird. Das Team ist zudem bestrebt, die Anlage sowie die Duschen und Garderoben stets sauber und gepflegt zu halten. Das ist besonders bei hohem Besucheraufkommen nicht immer ganz einfach.
60 Jahre Freibad Heidelberg: ein Fest für alle
Das Freibad Heidelberg feierte dieses Jahr sein 60-Jahr-Jubiläum. Anfang Juni durfte ein dreitägiges Fest mit zahlreichen Mitwirkenden und Besuchern begangen werden. Den Auftakt machte am Freitag eine vom «GONG» organisierte Comedy Night. Am Samstagabend folgte ein Konzertabend mit «Sumpfbrass» und «Notusgang». Dazu gab es diverse Fun-Posten im Wasser, organisiert von der Schwimmschule Aadorf, der Schwimmschule Marlen Grob, der Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG), Sektion Frauenfeld, dem Schwimmclub Aadorf und vielen anderen Helferinnen und Helfern. Am Freitag und Samstag führte das Kiosk-Team einen Barbetrieb, der bis weit in die Nacht hinein ging. Den Abschluss machten am Sonntagmorgen die Kirchen mit einem sehr gut besuchten Badi-Gottesdienst.
Einwinterung und Ausblick
Nach Saisonende sind die Einwinterungsarbeiten im Gange. Die technischen Anlagen müssen gereinigt und wasserlos gemacht werden, damit im Winter nichts einfriert. Ebenfalls werden, so weit wie möglich, die Servicearbeiten an den technischen Anlagen bereits jetzt erledigt. Das Material wird gereinigt, kontrolliert und wenn nötig repariert. Zudem sind Arbeiten im Grünbereich fällig. Ab März 2027 wird das Becken geleert, gereinigt und wieder befüllt, und die ganze Anlage wird wieder auf Vordermann gebracht.
Für das kommende Jahr sind einige Unterhaltsarbeiten budgetiert. Grössere Veränderungen oder Investitionen sind aber keine geplant.
Auf die Frage, wie er die Badesaison 2026 in wenigen Worten zusammenfassen würde, antwortet Ronner: «Heiss, trocken und intensiv für das Personal.» Das Wichtigste sei aber, dass die Saison, abgesehen von einigen Bienenstichen und kleineren Blessuren, unfallfrei verlief.
EMANUELA MANZARI


