Fest der Begegnungen im Schulheim Elgg
25.06.2026 ElggDas Schulheim Elgg feierte am letzten Samstag sein Jahresfest – bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Hitze. Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler, Vorstand und Gäste aus der Gemeinde fanden sich auf dem Schulheimplatz zusammen, um gemeinsam zu feiern, Kontakte zu ...
Das Schulheim Elgg feierte am letzten Samstag sein Jahresfest – bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Hitze. Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler, Vorstand und Gäste aus der Gemeinde fanden sich auf dem Schulheimplatz zusammen, um gemeinsam zu feiern, Kontakte zu knüpfen und einen Ort zu erleben, an dem täglich Vertrauen und Entwicklung entstehen.
Pünktlich fand die offizielle Begrüssung auf dem Schulheimplatz statt – die Gäste hatten sich rasch Schattenplätze gesucht. Bernhard Egg, Präsident des Vereins Schulheim Elgg, eröffnete den Anlass mit herzlichen Worten. Er scherzte, er könne sich nicht erinnern, ob es am Fest schon jemals geregnet habe – und begrüsste alle unter besten Bedingungen. Namentlich hiess er Ruth Büchi-Vögeli willkommen, Gemeindepräsidentin und Mitglied des Trägervereins, ebenso die pädagogische Leiterin Judith Köstner sowie Schulleiterin Nathalie Mamie. Der Präsident lud die Gäste ein, das Gebäude, die Ausstellungsräume und die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler zu besichtigen – der direkte Kontakt mit Personal, Vorstand und Lernenden sei an diesem Tag besonders wichtig. Abschliessend dankte er allen Helfern und Helferinnen für das reichhaltige Buffet und die sorgfältige Organisation des Anlasses.
«Der beste Job, den man sich wünschen kann»
Das Wort übernahm anschliessend Gesamtleiterin Sarah Bolleter – für sie bereits der zweite Auftritt am Jahresfest, wobei sie beim ersten Mal noch kaum in der Stelle angekommen war. Sie sprach offen über ihre Begeisterung für ihre Aufgabe: «Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit. Das ist alles andere als selbstverständlich.» Die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und das gesamte System des Schulheims motivierten sie täglich aufs Neue. Was ihr jedoch am meisten Freude bereite, sei das Beobachten der Fortschritte der Schülerinnen und Schüler. Wer jemanden am Anfang kennenlerne und einige Zeit später wiedersehe, staune immer wieder über die Entwicklung – und genau das gebe ihr und dem gesamten Team die Kraft, in diesem Beruf weiterzumachen.
Sarah Bolleter wies auch auf die Schülerprojekte hin, die an diesem Tag bestaunt werden konnten. Besonders herausragend: die Bilder von Alexis, die bereits letztes Jahr einem Besucher aufgefallen waren – und Alexis dazu inspirierten, dieses Jahr ihre erste Vernissage in Zürich zu präsentieren. «Das macht uns als Schulheim stolz», betonte Bolleter. Auch die gepflegten Rosengärten der Anlage kamen zur Sprache: «Unsere Rosen sind unser Stolz – und die Arbeit, die alle dafür geleistet haben, lohnt sich sichtlich.»
Buntes Programm für Gross und Klein
Im Mehrzwecksaal wurden die Ausstellungen der Schülerarbeiten bestaunt – von Bildern über Holzkunstwerke bis zu eigenwilligen Kon strukten zeigte sich die Kreativität der Jugendlichen auf eindrückliche Weise. Das Buffet liess keine Wünsche offen: Selbstgemachtes Gulasch, asiatische Gerichte, Bratwürste, Hotdogs in verschiedenen Varianten sowie feine Kuchen, Desserts und vieles mehr sorgten für das leibliche Wohl. Für die Kinder gab es Marshmallows vom Grill – ein besonderer Höhepunkt. Im kleinen Becken konnte man sich erfrischen und plantschen; an weiteren Ständen lockten ein Fotostand, Schminkangebote und ein Wettbewerb. Am Stand der Homemade-WG konnte man selbstgemachtes Eingelegtes kaufen. Am Nachmittag stellten die Fussball- und Basketballteams kurz ihre Aktivitäten und Motivationen vor.
Wer an diesem Tag mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kam, spürte rasch, was das Schulheim Elgg ausmacht: ein Team, das mit Überzeugung dabei ist. Alle, die man ansprach, zeigten sich zufrieden und berichteten, dass sie ihre Arbeit hier gerne machen – in einer Zeit, in der das keineswegs als selbstverständlich gelten darf. Das Jahresfest machte diesen Zusammenhalt sichtbar und spürbar – und war damit mehr als nur ein gelungener Sommeranlass.
EMANUELA MANZARI


