Anlässlich des Elgger Ferienplausches lernen 12 Knaben und Mädchen den schnellen Ballsport des Unihockeys kennen.
Wie jeder Sportverein benötigt auch der Unihockeyverein Elgg konstant interessierten Nachwuchs und bot im Rahmen des Elgger Ferienplausches ein ...
Anlässlich des Elgger Ferienplausches lernen 12 Knaben und Mädchen den schnellen Ballsport des Unihockeys kennen.
Wie jeder Sportverein benötigt auch der Unihockeyverein Elgg konstant interessierten Nachwuchs und bot im Rahmen des Elgger Ferienplausches ein Schnuppertraining für alle Primarschüler und -schülerinnen an. Dem Aufruf folgten elf Knaben und Mädchen aller Klassenstufen. Unter der Leitung dreier aktiver Jugendtrainer des UHC Elggs (alle J&S-Zertifiziert) wurden das komplette Repertoire des Unihockeysportes präsentiert. Vom Einspielen mit einfachen Pässen und den ersten Torschüssen, sowie dem abschliessenden 2vs2-Turnier wurde alles geboten.
Gefürchtet aus dem Turnunterricht der 70er-Jahren hat das Unihockey (international: Floorball) langsam den Charakter des Turnhallensports abstreift.
So pilgern bei Heimspielen des HC Rychenbergs bis zu zweitausend Unihockeyenthusiasten in die Winterthurer AXA-Arena um der Spitzenmannschaft ihre Unterstützung zu geben. Auch beim «Superfinal», der Meisterschaftsentscheidung von Swissunihockey, werden mittlerweile ganze Eishockeystadien gefüllt. Dieser Sportart verdankt das Unihockey auch seine Popularität. Ursprünglich als Sommerund Techniktraining in Skandinavien entwickelt, zählt der Unihockeyverband über 36’000 lizenzierte Spieler und Spielerinnen, wobei der Sport gerade bei den Kindern beliebt ist.
Dies hatten man auch während des Schnuppertrainings gemerkt. Obwohl Unihockey ein Kontaktsport ist und dadurch kleine Blessuren unvermeidbar sind, war die Begeisterung am Ende des Trainings bei allen Teilnehmerinnen zu spüren. So bleibt den Organisatoren um Jonas Fuchs und Beat Büchi nur die Hoffnung auch diese Kinder mit dem Unihockeyvirus infiziert zu haben.
ANDREJ BLASER