Drei Teilnehmende aus der Region am Nationalen Fahrturnier auf der Frauenfelder Allmend mit Weltmeisterund Schweizermeisterbeteiligung am 22. und 23. Mai.
Traditionell findet am Freitag und Samstag vor Pfingsten wiederum das nationale Fahrturnier im Innenraum der Frauenfelder Rennbahn ...
Drei Teilnehmende aus der Region am Nationalen Fahrturnier auf der Frauenfelder Allmend mit Weltmeisterund Schweizermeisterbeteiligung am 22. und 23. Mai.
Traditionell findet am Freitag und Samstag vor Pfingsten wiederum das nationale Fahrturnier im Innenraum der Frauenfelder Rennbahn statt. Mit dabei sind auch Vera Bütikofer aus Guntershausen bei Aadorf, Roland Michaud aus Dussnang und Roger Flückiger aus Wilen bei Wil. «Am 22. und 23. Mai erwarten wir rund 80 Gespanne, vom Einspänner bis zum Vierspänner», freut sich Ok-Mitglied Pius Hollenstein, der zusammen mit OK-Präsident Cédric Scherrer und Kathrin Stamm, Verantwortliche Sponsoring, den Anlass mit einem erweiterten OK den Anlass organisiert. In neun verschiedenen Prüfungen - drei Ponyprüfungen und sechs Pferdeprüfungen - wird um den Sieg gefahren. Fahrerinnen und Fahrer der Kategorien L bis S sind am Start, darunter mehrere Weltmeister, Vizeweltmeister und Schweizermeister. Fahrsport zeichnet sich aus durch Engagement, Leidenschaft, Dynamik, Spannung und das einzigartige Zusammenspiel zwischen Fahrer und Pony oder Pferden. «Lassen Sie sich vom Fahrspirit faszinieren und erleben Sie selbst, wie Eleganz, Kontrolle und Geschwindigkeit miteinander verschmelzen», teilen die drei Hauptverantwortlichen mit.
Lange Geschichte im Transportwesen
Der Wettkampf besteht aus drei Teilprüfungen: Dressur, Marathon (Gelände) und Kegelfahren. Die Fahrerin oder der Fahrer lenkt seine Ponys oder Pferde mit Präzision und Harmonie und vereint Technik, Koordination und Rhythmusgefühl. Jede Prüfung hebt das Zusammenspiel und die Beherrschung des Gespanns hervor. Der Fahrsport ist ein Sport mit Tradition und Anspruch. Aus einer langen Geschichte im Transportwesen und im Militär entstanden, präsentiert sich das Fahren heute als anspruchsvolle Sportart, die Disziplin, Erfahrung und Teamgeist erfordert. Der Erfolg basiert auf einer perfekten Abstimmung zwischen Fahrer und Pony/Pferden, einer sorgfältigen Vorbereitung sowie einem hohen Einsatz an Material und Organisation. Laut den verantwortlichen Organisatoren gehört die Schweiz seit vielen Jahren zur Weltspitze im Fahrsport und begeistert mit herausragenden Leistungen, aber auch mit einem tief verwurzelten Engagement für diesen traditionsreichen Sport. Die Besucherinnen und die Besucher dürfen sich auf spannende Wettkämpfe, beeindruckende Gespanne und eine Atmosphäre voller Begeisterung freuen, ein Erlebnis für die ganze Familie.
Neun Kilometer unterwegs
Am ersten Wettkampftag werden die Disziplinen Dressur und Kegelfahren durchgeführt, wobei man das Kegelfahren von der gedeckten Haupttribüne aus mitverfolgen kann. Am Samstag bildet der Marathon das Highlight, welches im Innenraum der Rennbahn stattfindet. Nach einer fünf Kilometer langen Aufwärmrunde der Thur entlang wird eine Veterinärkontrolle durchgeführt, bevor es auf die neun Kilometer lange Geländestrecke mit sechs Hindernissen im Innenraum geht. Den Zuschauenden bietet sich die Möglichkeit, die Geländehindernisse hautnah zu erleben. Besondere spannend ist das Traversieren des Wasserhindernisses. Die Geländehindernisse sind auf einem Rundkurs so angelegt, dass man jede Fahrerin und jeden Fahrer problemlos vom ersten bis zum letzten Hindernis verfolgen kann. Für das leibliche Wohl sorgt die Festwirtschaft, inmitten des Geschehens und mit Ausblick über den ganzen Innenraum. Der Eintritt zu diesem einmaligen Fahrsportereignis ist frei.
WERNER LENZIN