Mit einer unterhaltsamen Festrede, einem Staatskunde-Quiz und musikalischen Darbietungen wurde am Samstagabend der 1. August in Häuslenen gefeiert. Gemeindepräsident Matthias Küng würdigte das grosse Engagement in den Dörfern.
Der Dorfverein ...
Mit einer unterhaltsamen Festrede, einem Staatskunde-Quiz und musikalischen Darbietungen wurde am Samstagabend der 1. August in Häuslenen gefeiert. Gemeindepräsident Matthias Küng würdigte das grosse Engagement in den Dörfern.
Der Dorfverein Aawangen-Häuslenen lud am Samstagabend zur Bundesfeier beim Schulhaus in Häuslenen ein. Michel Gehring, Vereins-Präsident und Gemeinderat, begrüsste die Anwesenden und führte durch das Programm. Das Jodelchörli Murgtal sorgte für musikalische Unterhaltung, der Verein betrieb die Festbeiz. Gemeinsam wurden die Nationalhymne sowie das Thurgauer Lied gesungen.
Als Gastredner geladen war Matthias Küng, Gemeindepräsident von Aadorf aus Guntershausen. Er freute sich darüber, dass er in seiner eigenen Gemeinde als Gast geladen sei und gestaltete seine Festrede locker und dennoch des Anlasses würdig.
Dank an die Freiwilligen
Küng stellte nicht die Politik oder aktuelle Weltgeschehnisse in den Mittelpunkt, sondern die Menschen, die sich Tag für Tag für die Gemeinschaft einsetzen. Gleich zu Beginn nahm er die oft gehörte Kritik auf, Festreden seien langweilig, und versprach deshalb eine etwas andere Ansprache.
Anhand zahlreicher Personen aus Aawangen und Häuslenen zeigte Küng auf, wie vielfältig das Engagement in der Gemeinde ist, sei es beruflich in Behörden, der Verwaltung, in Unternehmen oder freiwillig in Vereinen oder Parteien. Die Werte der Schweiz, «unsere Freiheit, unser Wohlstand und unser Zusammenhalt entstehen nicht von selbst», sagte der Gemeindepräsident. Sie würden von Menschen getragen, die ihre Zeit für die Allgemeinheit einsetzen. «Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Bevölkerung in unserem Land. Die Schweiz ist nicht stark wegen der Berge, sondern wegen solchen Menschen.»
Einbürgerungstest für Einheimische
Immer wieder lockerte der Gemeindepräsident seine Rede mit humorvollen Episoden auf. Für den Einbezug des Publikums sorgte ein interaktiver «Einbürgerungstest». Die Besucherinnen und Besucher mussten verschiedene Fragen rund um die Schweiz, den Kanton Thurgau und die Gemeinde beantworten. Wer richtig lag, durfte stehen bleiben.
Gefragt wurde unter anderem nach der Hauptstadt des Kantons Thurgau, der Anzahl Bundesräte, den Farben des Aadorfer Gemeindewappens oder dem Nationalsport der Schweiz sowie Wissen zur Geografie getestet, etwa zum Aletschgletscher, zum tiefsten Punkt der Schweiz oder zum einzigen Skilift im Thurgau.
Im Final standen schliesslich zwei Personen. Entscheidend war die Schätzung des Gewichts des Gemeindepräsidenten.
Gemütlicher Ausklang
Zum Abschluss bedankte sich Matthias Küng beim Organisationskomitee des Dorfvereins sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Anschliessend erhoben sich die Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Singen der Nationalhymne und dem Thurgauer Lied. Begleitet vom Jodelchörli klang die Bundesfeier in gemütlicher Atmosphäre aus.
BETTINA STICHER