Während am letzten Dienstag in Aadorf den ganzen Tag die Sonne schien, blieb der Aadorfer Eisweiher in Nebel gehüllt. Am Mittwoch wurde die Eisfläche dann rege genutzt.
Die Vorkehrungen für eine Freigabe liefen am Dienstagnachmittag auf Hochtouren. Dutzende von ...
Während am letzten Dienstag in Aadorf den ganzen Tag die Sonne schien, blieb der Aadorfer Eisweiher in Nebel gehüllt. Am Mittwoch wurde die Eisfläche dann rege genutzt.
Die Vorkehrungen für eine Freigabe liefen am Dienstagnachmittag auf Hochtouren. Dutzende von Schlittschuh-Paaren wurden ausgeladen und im Vorraum der unteren Hütte aufgehängt. An schmalen Kufen sollte es nicht fehlen, um an gelegentlichen Eislauffreuden teilzuhaben.
Doch auf der dem Eislaufen freigegebenen Fläche war denn auch zunächst niemand zu sehen. Offenbar hatte kaum jemand ernsthaft mit einer Freigabe gerechnet. Zu unberechenbar schien die Temperaturentwicklung. Nachts bewegt sich diese einige Grade unter null, tagsüber wenige über der Nullgradgrenze.
In der Senke des Eisweihers ist das Mikroklima bekanntlich noch ausgeprägter und verspricht meist eher tiefere Temperaturen als in der nahen Umgebung. Am Dienstagnachmittag jedenfalls herrschten vor Ort Minusgrade. Doch die Gesamtfläche des Weihers mit einer Eisdicke von gut zehn Zentimetern blieb verwaist.
Ganz anders sah es am darauffolgenden Tag aus. Ein schulfreier Mittwochnachmittag, Mund-zu-Mund-Propaganda sowie etwas Bauchgefühl waren dazu angetan, dass sich Kinder und Erwachsene auf dem Aadorfer Eisweiher tummeln konnten.
KURT LICHTENSTEIGER
Ein Nachmittag zum Geniessen
Die zahlreich abgestellten Autos liessen schon beim ersten Blick erahnen, dass sich die Befahrbarkeit des Eisweihers herumgesprochen hatte. Auf dem gefrorenen Weiher tummelten sich denn auch die vielen Besucher, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Vom dreijährigen Käsehoch über Teenager bis hin zu Erwachsenen drehten die Schlittschuhläuferinnen und -läufer ihre Runden. Wo es angezeigt war, geizten manche Erwachsene nicht mit guten Hinweisen und Hilfestellungen an die Adresse ihrer Sprösslinge. Wie lange die willkommene Winteridylle noch andauern wird, bleibt allerdings abzuwarten.
KURT LICHTENSTEIGER