Im Rahmen des Ferienspasses der Schulen in Aadorf sowie des organisierten Ferienprogramms durften die Kinder und Jugendlichen am Freitag, 17. April 2026, am Heerenberg in Frauenfeld einen unvergesslichen Tag mit echten Schlittenhunden erleben.
Schon beim Betreten des Grillplatzes ...
Im Rahmen des Ferienspasses der Schulen in Aadorf sowie des organisierten Ferienprogramms durften die Kinder und Jugendlichen am Freitag, 17. April 2026, am Heerenberg in Frauenfeld einen unvergesslichen Tag mit echten Schlittenhunden erleben.
Schon beim Betreten des Grillplatzes Heerenberg war das freudige Heulen und Bellen der Huskys zu hören. Die Hunde scharrten ungeduldig mit den Pfoten, als wüssten sie genau, dass ein besonderer Tag bevorstand. Für die Kinder und Jugendlichen zwischen fünf und sechzehn Jahren begann ein Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Begrüsst wurden sie von Méli Frei von Huskyfun – und natürlich von einem Rudel energiegeladener Siberian Huskys. Die Musherin erklärte, dass diese Hunderasse ursprünglich aus den eisigen Regionen Sibiriens stammt, wo sie seit Jahrhunderten zur Jagd, zum Transport und zum Schutz der Menschen eingesetzt wird. Durch ihre Ausdauer und Teamfähigkeit konnten die Huskys im tief verschneiten Gelände grosse Distanzen überwinden.
Dynamik, klare Signale und Vertrauen
Zu Beginn durften die Kinder die Hunde in Ruhe kennenlernen. Es entstand ein stiller, fast magischer Moment: kalte Nasen, neugierige Augen, vorsichtiges Beschnuppern und freudig wedelnde Ruten. Währenddessen erzählte Méli Frei von der tiefen Bindung zwischen Mensch und Hund, die im Schlittenhundesport unverzichtbar ist. Sie sprach über Pflege, Training und die grosse Verantwortung, die man trägt, wenn man mit so kraftvollen und zugleich sensiblen Tieren arbeitet. Besonders eindrücklich war der Einblick in die Arbeit der Mushers. Die Musherin berichtete von winterlichen Touren, von der Dynamik im Rudel und davon, wie wichtig klare Signale und gegenseitiges Vertrauen sind. Die Kinder lauschten gespannt, als sie erklärte, wie ein Schlitten aufgebaut ist, wie die Hunde im Gespann angeordnet werden.
Auf ins Abenteuer: Zugwanderung mit den Huskys
Nach der Einführung wurden die Hunde für den Spaziergang vorbereitet. Jeder Teilnehmende erhielt einen Bauchgurt mit Zugleine, an der der Hund befestigt wurde. Die Aufregung stieg merklich – auch bei den Huskys, die kaum erwarten konnten, endlich loszulaufen.
Mit kräftigen Sprüngen und voller Energie startete die Gruppe zu einem rund fünf Kilometer langen Marsch durch die Natur rund um den Heerenberg. Die Kinder spürten die Kraft der Tiere, aber auch ihre Sensibilität. Die Huskys zogen nicht einfach – sie arbeiteten mit ihren jungen Partnern zusammen, passten sich an, reagierten auf Stimmungen und folgten kleinsten Signalen. Immer wieder hörte man begeisterte Rufe, Lachen und das rhythmische Traben der Hunde auf dem Waldboden.
Ein Moment fürs Herz
Nach der Rückkehr wurden Erinnerungsfotos gemacht – ein Augenblick, in dem die Kinder stolz neben „ihrem“ Hund standen, mit strahlenden Gesichtern und roten Wangen vom Marsch.
Dieser Tag zeigte eindrücklich, wie tief die Beziehung zwischen Mensch und Tier sein kann – und wie viel Freude ein Husky mit seinem offenen Herzen und seiner unbändigen Energie schenken kann.
ZUZANA JAKUSOVSKA